Taschkent ist Gastgeber des zweiten Treffens des Termez-Dialogs zur Vernetzung zwischen Zentral- und Südasien
Vom 4. bis 6. Juni 2026 findet in Taschkent das zweite Treffen des Termez-Dialogs zur Vernetzung zwischen Zentral- und Südasien zum Thema „Frieden, Vernetzung und Resilienz: Die Grundlagen für gemeinsamen Wohlstand schaffen“ statt.
Der Termez-Dialog wurde 2025 als ständige internationale Plattform ins Leben gerufen und zielt darauf ab, die praktische Umsetzung der vom Präsidenten der Republik Usbekistan, Shavkat Mirziyoyev, vorgeschlagenen Initiative zur Stärkung der Vernetzung zwischen Zentral- und Südasien voranzutreiben. Diese Initiative hat breite internationale Unterstützung gefunden und wurde in einer Sonderresolution verankert, die am 11. Juli 2022 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde.
Die aktuelle Tagung wird vom Institut für strategische und regionale Studien unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Republik Usbekistan und des Außenministeriums der Republik Usbekistan in Zusammenarbeit mit der Konferenz über Interaktion und vertrauensbildende Maßnahmen in Asien (CICA) organisiert.
Das Forum wird mehr als 150 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Fachkreisen sowie von internationalen und regionalen Organisationen aus Zentral- und Südasien, Europa, der GUS, dem Südkaukasus, dem asiatisch-pazifischen Raum, dem Nahen Osten und Amerika zusammenbringen. Dies unterstreicht den inklusiven, offenen Charakter des Termez-Dialogs als umfassende internationale Plattform für die Entwicklung gemeinsamer Ansätze zur Stärkung der Konnektivität, des Vertrauens und der nachhaltigen Entwicklung im gesamten eurasischen Raum.
Zu den Partnern und Teilnehmern des Dialogs gehören das Regionale Zentrum der Vereinten Nationen für präventive Diplomatie in Zentralasien (UNRCCA), die Hilfsmission der Vereinten Nationen in Afghanistan (UNAMA) sowie führende Thinktanks, Forschungseinrichtungen und Organisationen zur Friedenskonsolidierung wie das International Water Management Institute (IWMI), das Center for Progressive Reforms, die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Berghof-Stiftung, PeaceNexus, Search for Common Ground, die Georgetown University und weitere Organisationen.
Das Programm des Forums umfasst eine hochrangige Plenarsitzung zum Thema „Politischer Dialog und wirtschaftliche Vernetzung als Säulen der nachhaltigen Entwicklung in der CICA-Region“ sowie zwei spezielle thematische Sitzungen, die sich auf die gemeinsame Anpassung an den Klimawandel und ökologische Nachhaltigkeit sowie auf die Vertiefung der kulturellen und humanitären Zusammenarbeit konzentrieren.
Die Veranstaltung umfasst zudem Experten- und akademische Diskussionen sowie Nebenveranstaltungen mit den Schwerpunkten regionale Sicherheit und Ausbau der Zusammenarbeit mit Afghanistan, einschließlich der Entwicklung des Dialogs zwischen Afghanistan, Usbekistan und Pakistan, der Stärkung der Verkehrs- und Logistikverbindungen, der Förderung des regionalen Vertrauens und der Vorantreibung einer gemeinsamen Agenda für nachhaltige Entwicklung. Besondere Aufmerksamkeit gilt Fragen der zentralasiatischen regionalen Identität sowie dem Ausbau der Jugendzusammenarbeit in den Bereichen Friedensförderung und nachhaltige Entwicklung.
Das Programm des Forums umfasst auch Veranstaltungen außerhalb des Veranstaltungsortes. Die Teilnehmer des Dialogs werden Termez besuchen, wo sie die Gelegenheit haben, sich mit der modernen Handels-, Wirtschafts- und Logistikinfrastruktur vertraut zu machen, die die Zusammenarbeit mit südasiatischen Ländern unterstützt, darunter die Aktivitäten des Airitom International Trade Center und des internationalen Logistikzentrums Termez Cargo Center, sowie das reiche kulturelle und historische Erbe der antiken Stadt zu erleben.
Der dritte Tag des Dialogs findet in Samarkand statt, wo die Delegierten das einzigartige zivilisatorische Erbe der Samarkander Renaissance erkunden werden, die historisch als Brücke zwischen Ost und West sowie zwischen Nord und Süd diente.
Das Treffen wird voraussichtlich mit der Verabschiedung eines Kommuniqués abgeschlossen, in dem das Bekenntnis zur Stärkung des Vertrauens, zur Förderung konstruktiver Zusammenarbeit und zur Förderung nachhaltiger Verbindungen zwischen Zentral- und Südasien bekräftigt wird.
UzA