Zero Waste Forum 2026
Im Rahmen des Internationalen Zero Waste Forums 2026 fand in Istanbul eine hochrangige Ministertagung unter dem Motto „Der Weg nach Antalya: Zero Waste als Klimaschutzmaßnahme“ statt.
Eine Delegation des Nationalen Komitees für Ökologie und Klimawandel nahm an der Tagung teil und stellte Usbekistans nationale Initiativen zur Abfallwirtschaft und zur Entwicklung einer grünen Wirtschaft vor.
Das Forum versammelte Vertreter aus mehr als 100 Ländern, internationalen Organisationen, akademischen Einrichtungen und dem privaten Sektor.
Die Teilnehmer konzentrierten sich auf Abfallreduzierung, die Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft und die Bekämpfung des Klimawandels.
Die Vertreter Usbekistans betonten, dass das Zero-Waste-Konzept nicht nur zu einer Umweltinitiative, sondern auch zu einem wichtigen Instrument für nachhaltige Entwicklung und technologische Modernisierung werde. Sie wiesen darauf hin, dass Abfall nach wie vor ein Hauptverursacher von Umweltverschmutzung, Klimawandel und Verlust der biologischen Vielfalt sei.
Die Forumsteilnehmer wurden zudem über die groß angelegte Modernisierung des Abfallwirtschaftssystems des Landes informiert. Es wurde darauf hingewiesen, dass in diesem Jahr zwei Müllverbrennungsanlagen in Betrieb genommen werden sollen, gefolgt von neun weiteren ähnlichen Anlagen in den kommenden Jahren. Dies wird die Verarbeitung von bis zu 5,5 Millionen Tonnen Abfall pro Jahr ermöglichen und die Treibhausgasemissionen erheblich reduzieren.
Im Rahmen des Forums brachte die usbekische Seite mehrere Initiativen zur Vorbereitung auf die COP31 und zur Umsetzung der globalen Klimapolitik vor. Zu den Vorschlägen gehörten die Umstellung von der konventionellen Abfallentsorgung auf ein ressourceneffizientes Modell sowie der flächendeckende Einsatz digitaler Technologien und auf künstlicher Intelligenz basierender Lösungen in diesem Sektor.
Darüber hinaus führte die Delegation aus Usbekistan bilaterale Treffen mit Vertretern des Programms der Vereinten Nationen für menschliche Siedlungen (UN-Habitat), der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) und der Technologiebank der Vereinten Nationen durch. Die Parteien erörterten Perspektiven für eine Zusammenarbeit in den Bereichen nachhaltige Urbanisierung, grüne Technologien, Umweltbildung und Verbesserungen des Abfallwirtschaftssystems.
Die Parteien vereinbarten, mit den praktischen Vorbereitungen für die Ausrichtung der internationalen Umweltkampagne „World Cleanup Day“ im Jahr 2027 in Samarkand zu beginnen.
Es wurden Vereinbarungen getroffen, um die internationale Zusammenarbeit auszuweiten, gemeinsame Umweltprojekte umzusetzen und die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Dies bestätigte erneut das aktive Engagement Usbekistans bei der Bewältigung globaler Umweltprobleme und sein festes Bekenntnis zu einer grünen Entwicklung.
Muhayyo Toshqorayeva, UzA