Schweizer OSZE-Vorsitz 2026: Stärkung von Vertrauen, Dialog und Zusammenarbeit
Im Jahr 2026 übernimmt die Schweiz den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), der weltweit grössten regionalen Sicherheitsorganisation, der 57 Teilnehmerstaaten aus Nordamerika, Europa und Zentralasien angehören.
Das ganze Jahr über arbeitet die Schweiz eng mit den OSZE-Institutionen, den Feldoperationen und den Teilnehmerstaaten zusammen, um den Dialog voranzutreiben, das Vertrauen zu stärken und kooperative Ansätze zur Bewältigung gemeinsamer Sicherheitsherausforderungen zu fördern. In Usbekistan unterstützen die Schweizer Botschaft und der OSZE-Projektkoordinator in Usbekistan (PCUz) weiterhin Initiativen, die zu Sicherheit, nachhaltiger Entwicklung, guter Regierungsführung und Resilienz beitragen.
„Der Vorsitz der Schweiz im Jahr 2026 spiegelt unser Engagement für Dialog, Vertrauen und praktische Zusammenarbeit wider. In einem schwierigen internationalen Umfeld bleibt die OSZE eine unverzichtbare Plattform, auf der die Teilnehmerstaaten in Kontakt treten, Gemeinsamkeiten suchen und bei gemeinsamen Sicherheitsanliegen zusammenarbeiten können. Wir sind stolz darauf, diese Bemühungen gemeinsam mit unseren Partnern in Usbekistan und im gesamten OSZE-Raum fortzusetzen“, erklärte Konstantin Obolensky, Botschafter der Schweiz in Usbekistan.
Der Vorsitz der Schweiz ist von dem Bestreben geleitet, die Rolle der OSZE als Forum für Dialog und praktische Zusammenarbeit zu stärken. Aufbauend auf der Tradition der Schweiz in den Bereichen Neutralität, Mediation und Brückenbau zielt der Vorsitz darauf ab, die Prinzipien der umfassenden Sicherheit zu festigen und wirksame multilaterale Antworten auf aktuelle Herausforderungen zu unterstützen.
Das PCUz unterstützt unter der Leitung des Vorsitzes die Reformagenda des Landes, die mit den Prinzipien und Verpflichtungen der OSZE im Einklang steht. Die Arbeit des PCUz orientiert sich an der mit dem usbekischen Außenministerium vereinbarten Gemeinsamen Roadmap 2026–2027.
„Usbekistan hat ein starkes Engagement für Reformen und regionale Zusammenarbeit gezeigt. Die OSZE ist stolz darauf, diese Bemühungen durch praktische Partnerschaften zu unterstützen, die Institutionen stärken, den Dialog fördern und den Bürgern greifbare Vorteile bringen. Der Schweizer Vorsitz bietet eine wichtige Gelegenheit, diese gemeinsame Agenda voranzubringen“, sagte Botschafter Antti Karttunen, OSZE-Projektkoordinator in Usbekistan.
Besondere Aufmerksamkeit wird während des Schweizer Vorsitzes der Förderung von Frieden und Stabilität, der Stärkung der Resilienz, der Förderung der Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten sowie der Unterstützung einer wirksamen multilateralen Zusammenarbeit gewidmet. Zentralasien bleibt eine wichtige Region für das Engagement, in der die OSZE weiterhin eng mit den Teilnehmerstaaten zusammenarbeitet, um Sicherheit und nachhaltige Entwicklung zu fördern.
Mit ihrem Vorsitz im Jahr 2026 bekräftigt die Schweiz ihr Bekenntnis zu den Gründungsprinzipien der OSZE und zur Förderung von Dialog und Zusammenarbeit im gesamten OSZE-Raum im Interesse gemeinsamer Sicherheit, Stabilität und Wohlstands.
UzA