Usbekistan – Argentinien: Eine neue Etappe der Zusammenarbeit
Trotz der beträchtlichen geografischen Entfernung haben die Beziehungen zwischen Usbekistan und Argentinien in den letzten Jahren neue Impulse erhalten.
Die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern wurden 1993 aufgenommen, und die offene und pragmatische Außenpolitik des Neuen Usbekistan hat diese Beziehungen auf eine qualitativ neue Ebene gehoben.
Heute arbeiten Usbekistan und Argentinien im Rahmen der UNO und anderer renommierter internationaler Organisationen zusammen.
Argentinien unterstützt Usbekistans Bestrebungen, der WTO beizutreten, und schätzt die Initiativen des Landes im Bereich der regionalen Sicherheit sehr.
Was die wirtschaftlichen Perspektiven angeht, so wird deutlich, dass Argentiniens umfangreiche Erfahrung als eines der weltweit führenden Agrarländer für Usbekistan von großem Interesse ist.
Derzeit werden Fragen im Zusammenhang mit der Einführung argentinischer Erfahrungen in den Bereichen Viehzucht, Veterinärmedizin und moderne wassersparende Technologien in Usbekistan aktiv geprüft.
Im Rahmen der handelspolitischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit besteht das strategische Ziel darin, die usbekischen Exporte von chemischen Düngemitteln und Textilprodukten konsequent zu steigern und die Importe von Hightech-Ausrüstung und Lebensmitteln aus Argentinien zu fördern.
Die Lateinamerika-Nachrichtenagentur (LANA) berichtet regelmäßig und objektiv über die derzeitigen groß angelegten Reformen in Usbekistan.
In einem seiner Artikel beschrieb der Direktor der Agentur, Juan Manuel Fonrouge, Usbekistan als „das wirtschaftliche Herz Zentralasiens“. Er wirbt zudem aktiv beim spanischsprachigen Publikum für das touristische Potenzial von Samarkand, Bukhara und Khiwa.
Die kulturelle Nähe der beiden Völker spiegelt sich in der Ähnlichkeit ihrer nationalen Werte und ihrer Traditionen der Gastfreundschaft wider.
Die Erfahrung zeigt, dass kulturelle und humanitäre Bindungen sowie der Informationsaustausch keine Grenzen kennen. Gegenseitiges Vertrauen und strategische Interessen tragen zur Entwicklung neuer Bereiche der Zusammenarbeit bei.
Fardona Yakhshiboyeva, UzA
Der Artikel basiert auf offiziellen Berichten des Außenministeriums und Quellen der Latin America News Agency