Die Erfolge Usbekistans finden internationale Anerkennung
In Belgrad fand die Weltkonferenz der weiblichen Abgeordneten der IPU statt.
An der Veranstaltung nahmen 427 Delegierte aus 65 Ländern, Vertreter internationaler Organisationen sowie Experten teil.
Bei der Eröffnungszeremonie hielten IPU-Generalsekretär Martin Chungong, IPU-Präsidentin Tulia Ackson, die Präsidentin der Nationalversammlung Serbiens, Ana Brnabić, sowie Vertreter der serbischen Regierung Reden.

Die Teilnehmer diskutierten Fragen im Zusammenhang mit der Gewährleistung der Gleichstellung der Geschlechter, der Ausweitung der Beteiligung von Frauen an Entscheidungsprozessen und der Beseitigung sozialer und institutioneller Hindernisse, die die Chancengleichheit im politischen Bereich beeinträchtigen.
Nach Angaben der IPU hatten Frauen zu Beginn des Jahres durchschnittlich 27,5 Prozent der Sitze in den nationalen Parlamenten inne, was die Notwendigkeit unterstreicht, die Anstrengungen in diesem Bereich zu verstärken.
In ihrer Rede vor der Plenarsitzung stellte die Vorsitzende des Senats des Oliy Majlis der Republik Usbekistan, Tanzila Narbayeva, fest, dass unter der Führung des Präsidenten die Gewährleistung der Gleichstellung der Geschlechter zu einer der Prioritäten der staatlichen Politik des Landes geworden ist. Es wurden detaillierte Informationen zu den laufenden Reformen in diesem Bereich gegeben.

Die Senatsvorsitzende betonte, dass die Beseitigung von Geschlechterstereotypen für eine nachhaltige Entwicklung und eine effektive öffentliche Verwaltung unerlässlich sei, und wies auf die Notwendigkeit hin, den Erfahrungsaustausch zwischen den Parlamenten auszuweiten und wirksame legislative Mechanismen einzuführen.
Die Konferenzteilnehmer bewerteten die in Usbekistan unter der Führung von Präsident Shavkat Mirziyoyev durchgeführten Reformen zur Gewährleistung der Gleichstellung der Geschlechter positiv, insbesondere die Praxis, Frauen mit staatlicher Unterstützung in Führungspositionen zu berufen, und betonten, wie wichtig es sei, diese Erfahrungen auf internationaler Ebene zu untersuchen und zu fördern.

Vertreter der Parlamente mehrerer Länder tauschten ihre Erfahrungen bei der Förderung der Gleichstellung der Geschlechter aus und informierten über Erfolge und Herausforderungen bei der Stärkung der Rolle der Frau in der Gesellschaft und der öffentlichen Verwaltung. Die Teilnehmer betonten, wie wichtig es sei, staatliche Stellen, insbesondere Regierungen, in diesen Prozess einzubeziehen, und waren sich einig, dass die interparlamentarische Solidarität gestärkt werden müsse, um Geschlechterstereotypen und negative gesellschaftliche Normen zu überwinden.
Norgul Abduraimova, UzA
Belgrad, Republik Serbien