Export von Granatäpfeln nach Korea steigt
Im vergangenen Jahr konnten usbekische Obst- und Gemüseprodukte ihre Position auf dem internationalen Markt stärken.
Usbekistan nimmt eine führende Position beim Export von Granatäpfeln und Kirschen nach Südkorea ein. In diesem Zeitraum wurden 31,3 Tausend Tonnen Trauben, 22,2 Tausend Tonnen Zitronen, 18 Tausend Tonnen Kirschen, 5,5 Tausend Tonnen Melonen und 1,8 Tausend Tonnen Granatäpfel nach Südkorea exportiert.
„Im vergangenen Jahr haben sich die Exporte nach Südkorea verzehnfacht“, sagt Guzal Gulomova, Mitarbeiterin der Behörde für Pflanzenquarantäne und -schutz. „Derzeit laufen neue Verhandlungen mit Importeuren. Es werden Vereinbarungen mit dem koreanischen Pflanzenschutzdienst getroffen.“
Das Exportvolumen könnte steigen. Zunächst müssen die Fläche der Intensivgärten erweitert, die Anzahl der Export-Sorten erhöht und die Lager- und Verarbeitungsinfrastruktur weiter ausgebaut werden. Die Gewährleistung der pflanzengesundheitlichen Sicherheit ist eine weitere wesentliche Voraussetzung. Die steigenden Exporte usbekischer Agrarprodukte in den anspruchsvollen südkoreanischen Markt haben zu strengeren Anforderungen an die Produktion, Verpackung und Kennzeichnung von Obst und Gemüse geführt. Dass Usbekistan in kurzer Zeit eine stabile Position in einem wettbewerbsintensiven Umfeld erreicht hat, ist auf systematische Agrarreformen zurückzuführen.
Sanjar Toshpulatov, UzA