„INNOPROM. Central Asia“ bestätigt ihren Status als führende Industrieplattform der Region
Vom 20. bis 22. April 2026 fand in Taschkent die 6. Internationale Industrieausstellung „INNOPROM. Central Asia“ statt, die unter den wichtigsten internationalen Plattformen Eurasiens für die Entwicklung der industriellen Zusammenarbeit und technologischer Partnerschaften einen besonderen Platz einnimmt.
Während der dreitägigen Messe besuchten mehr als 10.000 Vertreter der Wirtschaft, von Regierungsbehörden und aus Fachkreisen aus 35 Ländern die Veranstaltung, darunter Usbekistan, Aserbaidschan, Afghanistan, Belarus, Ghana, Deutschland, Iran, Kasachstan, Kanada, Katar, Kirgisistan, China, Lettland, Nigeria, die Niederlande, die Vereinigten Arabischen Emirate, die USA, Saudi-Arabien, Tadschikistan, die Türkei und andere. Insbesondere präsentierten 64 Regionen Russlands ihre Entwicklungen auf der Veranstaltung. Insgesamt nahmen Delegierte von mehr als 5.200 internationalen Unternehmen an der INNOPROM teil.
Die gesamte Ausstellungsfläche betrug 18.000 Quadratmeter. Mehr als 350 Unternehmen aus Usbekistan, Russland, Belarus, China und Kasachstan präsentierten moderne technologische Lösungen, innovative Entwicklungen und Industrieprodukte.
Im Mittelpunkt des Geschäftsprogramms stand die Plenarsitzung „Technologische Zentren – eine neue Industrielandschaft Eurasiens“, an der die Regierungschefs von Russland, Usbekistan, Belarus, Kasachstan und Tadschikistan teilnahmen. Während der Sitzung merkte der erste stellvertretende Ministerpräsident der Russischen Föderation, Denis Manturov, an, dass der Handelsumsatz zwischen Russland und Usbekistan im Jahr 2026 um 22 Prozent steigen und 14 Milliarden US-Dollar erreichen könnte.
Der stellvertretende Ministerpräsident der Republik Usbekistan, Jamshid Khodjayev, berichtete seinerseits, dass derzeit mehr als 330 gemeinsame Projekte mit Russland und zentralasiatischen Ländern umgesetzt werden, deren Gesamtwert 47 Milliarden US-Dollar übersteigt. Er betonte zudem die Bedeutung der Messe in Taschkent für die Entwicklung der regionalen Zusammenarbeit: „In kurzer Zeit hat sich diese Plattform zu einem maßgeblichen und gefragten Format für den offenen Dialog zwischen Staat und Wirtschaft entwickelt, zu einem Treffpunkt für zuverlässige Partner und neue Möglichkeiten. Heute wird die INNOPROM. Central Asia ihrem Namen voll und ganz gerecht.“
Eines der wichtigsten Ereignisse der Messe war der Rundgang der Delegationsleiter aus Russland und Usbekistan – Denis Manturov und Jamshid Khodjayev – durch die Ausstellung. Zudem fand eine Zeremonie zur Einweihung einer neuen gemeinsamen exportorientierten Produktionsstätte für Kosmetikprodukte und Haushaltswaren in der Stadt Nawoi statt.
Darüber hinaus wurden am Rande der Messe traditionell mehrere strategisch bedeutsame Vereinbarungen zur Ausweitung der industriellen Zusammenarbeit und zur Stärkung der interregionalen Beziehungen unterzeichnet.
Die nächste Messe „INNOPROM. Central Asia“ findet im April 2027 in Taschkent statt.
UzA