Usbekistan – Slowakei: Auf dem Weg zu einer weiteren Stärkung der Freundschaft
Im Rahmen des 4. Internationalen Investitionsforums in Taschkent fand das Usbekisch-Slowakische Wirtschaftsforum statt. An der Veranstaltung nahm Shokhrukh Gulomov, stellvertretender Minister für Investitionen, Industrie und Handel der Republik Usbekistan, teil.
Dieses Forum diente als wichtige Plattform, um die bilateralen Beziehungen zu vertiefen, neue Bereiche der Zusammenarbeit zu erkunden und eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu schaffen.
Die Anwesenheit der slowakischen Wirtschaftsdelegation bekräftigte das wachsende Interesse der Slowakei an einer verstärkten Zusammenarbeit mit Usbekistan. Die Teilnahme hochrangiger Unternehmer spiegelt das gestiegene gegenseitige Vertrauen wider und zeigt bedeutende Möglichkeiten für eine Ausweitung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit auf.
Laut Herrn Gulomov ist der Handel zwischen Usbekistan und der Slowakei im Jahr 2024 deutlich gewachsen. Der bilaterale Handel erreichte 72,5 Millionen Euro, was einem Anstieg von 48,7 % gegenüber 2023 entspricht – ein klarer Beweis für die Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit.
Slowakische Unternehmen haben großes Interesse an einer Stärkung und Ausweitung ihrer Präsenz auf dem usbekischen Markt bekundet. Namhafte Firmen wie AZC, OFZ, Rokosan und Matador bringen Fachwissen in den Bereichen Automobil, Metallurgie, Infrastruktur, Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und Energie mit.
Zu den wichtigsten Exportgütern der Slowakei zählen Reifen, Automobilteile und Metallprodukte, während Usbekistan unter anderem Reis, Obst (insbesondere Trauben) und Bekleidung in die Slowakei exportieren möchte.
Zu den positiven Veränderungen im Handel zählen ein Anstieg der slowakischen Exporte um 54,8 % und ein Rückgang der Importe um 3,5 %. Diese Trends ebnen den Weg für ein weiteres Wachstum der Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern.
Partnerschaften dieser Art sind von entscheidender Bedeutung für ein stabiles Wirtschaftswachstum und die Erschließung langfristiger Investitions- und Technologieaustauschmöglichkeiten.
Usbekistan bleibt ein attraktiver Standort für Investitionen, Innovation und Entwicklung in der Region. Beide Seiten bekundeten ihre Bereitschaft, die Zusammenarbeit zu vertiefen, gemeinsame Projekte umzusetzen und neue Horizonte der wirtschaftlichen Partnerschaft zu erkunden.
Während des Forums wurden mehrere Abkommen zur Ausweitung der bilateralen Zusammenarbeit unterzeichnet. Die Teilnehmer nahmen auch an B2B- und G2B-Treffen teil, bei denen sie Geschäftskontakte knüpfen und vielversprechende Bereiche der Zusammenarbeit erörtern konnten.
Im Anschluss an die Veranstaltung wurden mehrere bilaterale Abkommen über 15 Projekte in den Bereichen Maschinenbau, Arzneimittelindustrie, Chemie, Transport, Baumaterialien, Landwirtschaft, Energie, Lebensmittelverarbeitung, Informationstechnologie, Gesundheitswesen und Metallurgie unterzeichnet.
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