Erstes Internationales Forum zur islamischen Zivilisation in Taschkent eröffnet
Das erste Internationale Forum zur islamischen Zivilisation unter dem Titel „Der Weg des Friedens, der Toleranz und der Aufklärung“ wurde heute im Zentrum für islamische Zivilisation in Usbekistan eröffnet.
Das Forum, das vom 7. bis 11. Juli in Taschkent, Samarkand und Termez stattfindet, wird vom Zentrum für Islamische Zivilisation in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss für religiöse Angelegenheiten, den internationalen Forschungszentren „Imam Maturidi“, „Imam Bukhari“ und „Imam Termizi“, dem Muslimischen Rat Usbekistans, der Internationalen Islamischen Akademie Usbekistans und der Islamischen Weltorganisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (ICESCO) organisiert.
An der Eröffnungszeremonie nehmen rund 300 ausländische Gäste aus mehr als 50 Ländern teil, darunter Leiter internationaler Organisationen, Regierungs- und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Minister, Muftis, Wissenschaftler, renommierte Islamwissenschaftler, Experten für das handschriftliche Kulturerbe sowie Vertreter von Museen, Bibliotheken und den Medien.
Der Berater des Präsidenten der Republik Usbekistan und Redenschreiber Khayriddin Sultonov verlas die Begrüßungsansprache des Präsidenten der Republik Usbekistan, Shavkat Mirziyoyev, an die Forumsteilnehmer.
An dem Forum nehmen der ICESCO-Generaldirektor Salim AlMalik, der IRCICA-Generaldirektor Mahmud Erol Kılıç, der TURKSOY-Generalsekretär Sultan Raev und der Präsident der Internationalen Turkischen Akademie Shahin Mustafayev sowie Vertreter internationaler Organisationen, der Wissenschaft und religiöse Persönlichkeiten aus Usbekistan und anderen Ländern teil.
Im Mittelpunkt des Interesses der Teilnehmer stehen die Geschichte der islamischen Zivilisation, Hadith-Studien, Kalam, die Erforschung des Manuskript-Erbes, Archäologie, Museologie, die Erhaltung des kulturellen Erbes, Digitalisierung, Kulturdiplomatie sowie die im Neuen Usbekistan umgesetzten spirituellen und bildungspolitischen Reformen.
Einen besonderen Platz im Programm nehmen die Vorstellung neuer wissenschaftlicher Publikationen und gemeinsamer Projekte ein, die in Zusammenarbeit mit ICESCO, IRCICA und anderen internationalen Partnern erarbeitet wurden. Zudem ist die Unterzeichnung von Kooperationsmemorandums und Vereinbarungen zum Ausbau der internationalen wissenschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit geplant.
Ein wichtiger Bestandteil des Forums werden internationale wissenschaftliche Konferenzen in Samarkand und Termez sein, die dem Vermächtnis von Imam al-Bukhari, Imam al-Maturidi und Imam al-Termizi gewidmet sind. Im Rahmen dieser Veranstaltungen werden Wissenschaftler über Hadith-Forschung, islamische Philosophie, Handschriftenforschung und die Erhaltung des kulturellen Erbes diskutieren.
UzA