Die Zusammenarbeit mit Belarus in den Bereichen Handel, Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie wird immer enger
Eine Delegation aus der Region Taschkent unter der Leitung des Bürgermeisters Zoyir Mirzayev befindet sich derzeit auf einer Arbeitsreise in der Republik Belarus.
In Minsk traf die Delegation mit Nikolai Sherstnev, dem stellvertretenden Leiter der Direktion für Vermögensverwaltung des Präsidenten der Republik Belarus, zusammen.
Die Parteien stellten fest, dass sich die Beziehungen zwischen Usbekistan und Belarus auf der Grundlage einer strategischen Partnerschaft und gegenseitigen Vertrauens stetig weiterentwickeln.

Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf die Bereiche Industrie, Landwirtschaft, Investitionen, Gesundheitswesen, Bildung, Tourismus und humanitäre Angelegenheiten.
Herr Mirzayev informierte ausführlich über das Wirtschafts- und Investitionspotenzial der Region Taschkent.
Die belarussische Seite würdigte die Möglichkeiten der Region sehr und bekundete Interesse am Ausbau der Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Wirtschaft und Investitionen, an der Umsetzung gemeinsamer Projekte sowie an der Vertiefung direkter Kontakte zwischen den Wirtschaftskreisen.

Im Anschluss an das Treffen wurde vereinbart, den laufenden Dialog fortzusetzen, um die Partnerschaft zu stärken und Investitionsprojekte voranzutreiben.
Während des Besuchs trafen sich die Delegationsmitglieder zudem mit Ljudmila Makarina-Kibak, der Leiterin des Instituts für Genetik und Zytologie an der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus.
Im Mittelpunkt der in konstruktiver Atmosphäre geführten Gespräche standen die Perspektiven für eine Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft, Innovation und Biotechnologie.

Die Parteien erörterten Möglichkeiten für die schrittweise Einführung eines modernen Systems der personalisierten Medizin und des genetischen Passes in der Region Taschkent.
Darüber hinaus wurden Herausforderungen bei der Aufrechterhaltung einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Entwicklung angesichts des Klimawandels erörtert. Um dem Rückgang der Ernteerträge aufgrund von Wasserknappheit und Bodenversalzung entgegenzuwirken, wurde ein wissenschaftlicher Ansatz vorgeschlagen: die Einleitung gemeinsamer Projekte mit Schwerpunkt auf der Genomik klimaresistenter Nutzpflanzen.
Die Parteien bekräftigten ihre Bereitschaft, wissenschaftliches Fachwissen mit modernen Technologien zu verbinden, um gemeinsame Forschung zu betreiben und vielversprechende Projekte umzusetzen.
A. Musayev, UzA