Eine neue Publikation über historische Persönlichkeiten Usbekistans ist in Arbeit
Unter der Führung von Präsident Shavkat Mirziyoyev sind die Erhaltung, Erforschung und Förderung alter schriftlicher Quellen sowie die gründliche Untersuchung des handschriftlichen Erbes des Landes und die Weitergabe dieses Erbes an künftige Generationen zu zentralen Prioritäten der nationalen Politik geworden.
Im Rahmen dieses umfangreichen Projekts wird derzeit eine aktualisierte und erweiterte Ausgabe des Bildbandes „Historische Persönlichkeiten in den Meisterwerken des Handschriftenerbes Usbekistans“ beim Verlag Mega Basım in Istanbul, Türkei, gedruckt. Die Initiative zielt darauf ab, das einzigartige schriftliche Erbe des Landes der Öffentlichkeit zu präsentieren; Firdavs Abdukhalikov, Direktor des Zentrums für Islamische Zivilisation in Usbekistan, leitet den Prozess.
Diese Publikation, das Ergebnis einer fünfjährigen Forschungsarbeit, präsentiert die unverwechselbare orientalische Miniaturkunst vom 13. bis zum 18. Jahrhundert. Sie enthält Darstellungen von Herrschern, Politikern, Dichtern, Gelehrten und Künstlern, die mit der Geschichte Usbekistans und Zentralasiens verbunden sind.
Das Buch präsentiert Abbildungen bedeutender historischer Persönlichkeiten wie Amir Temur, Mirzo Ulugbek, Alisher Nawoi, Zahiriddin Muhammad Babur, Husayn Bayqara, Ibn Sina und weiterer Schlüsselfiguren aus der wissenschaftlichen, kulturellen und politischen Geschichte der Region. Es enthält zudem seltene Fotografien weiterer historischer Persönlichkeiten aus Sammlungen internationaler Museen und Bibliotheken.
Über einen Zeitraum von fünf Jahren wurden Kooperationen mit mehr als 200 Museen, Bibliotheken und Forschungseinrichtungen in Usbekistan sowie mit mehr als 45 internationalen Partnern aufgebaut. Dazu gehören namhafte Sammlungen wie die Freer Gallery in Washington, das Metropolitan Museum of Art in New York, die British Library, die Nationalbibliothek Frankreichs, die Universitätsbibliothek Cambridge und die Bibliothek des Topkapi-Palasts. Darüber hinaus fanden mehr als 50 Forschungsexpeditionen und Besuche statt.
Im Rahmen umfangreicher Recherchen wurden 185 Miniaturen aus dem 13. bis 18. Jahrhundert identifiziert.
Ein Großteil der wissenschaftlichen Grundlage für die Erstellung des Bildbandes stammt aus umfangreichen Forschungen und internationalen Projekten der Reihe „Kulturerbe Usbekistans“. Bislang sind in dieser Reihe 80 Bildbände erschienen, von denen sich viele auf das schriftliche und handschriftliche Erbe des Landes konzentrieren.
Die aktualisierte Ausgabe wurde sorgfältig überarbeitet, wobei Vorschläge und Empfehlungen usbekischer und internationaler Experten berücksichtigt und neue Informationen sowie analytisches Material hinzugefügt wurden. Zudem enthält sie über 20 bisher unbekannte Darstellungen historischer Persönlichkeiten, die in den Beständen ausländischer Museen und Bibliotheken entdeckt wurden.
Die neue Ausgabe wird es ermöglichen, Usbekistans reiches Handschriftenerbe, einschließlich der einzigartigen orientalischen Miniaturkunst und seltener ikonografischer Quellen, die bedeutende historische Persönlichkeiten darstellen, einem breiteren internationalen akademischen und kulturellen Publikum zugänglich zu machen.
Nazokat Usmanova, UzA