Usbekistan und das Zentrum für islamische Zivilisation sollten eine eigene Stimme haben
Ende August fand in Taschkent das internationale Medienforum „Islamische Zivilisation: Neue Perspektiven – Neue Entdeckungen“ statt, das vom usbekischen Präsidenten Schawkat Mirziyoyev initiiert worden war. Das Forum brachte Journalisten, Medienmanager und Experten aus zahlreichen Ländern zusammen.
Durch die Einbindung von Vertretern bedeutender professioneller Medien kann Usbekistan seine Geschichte und Kultur direkt einem internationalen Publikum vermitteln.
Sergey Stanovkin, Leiter der Handelsvertretung von BBC Studios Eurasia, erklärte, dass das Forum die Präsenz Usbekistans und Zentralasiens in der globalen Informationslandschaft stärken könne. Die Zusammenarbeit mit großen internationalen Medienunternehmen auf einer gemeinsamen Plattform erzeuge eine deutlich größere Wirkung. Er betonte, dass Usbekistan und das Zentrum für Islamische Zivilisation ihre eigene Stimme, eigene Inhalte und Kommunikationsstrategien entwickeln sollten, da das Zentrum der Welt viel zu bieten habe.
Zudem könne die Ausstrahlung des Werbevideos „Usbekistan – Kreuzung der Zivilisationen“ durch die BBC Vertreter aus verschiedenen Ländern nach Taschkent locken, was die internationale Zusammenarbeit fördere und eine Brücke zwischen Geschichte und Zukunft schlage.
Seiner Ansicht nach ist ein Grund für das wachsende internationale Interesse an Usbekistan das proaktive Engagement des Landes und sein Ziel, sein historisches Erbe zu nutzen und gleichzeitig die Zukunft zu gestalten.
Interview geführt von Lira Shafique, UzA