UN-Water würdigt Usbekistan als eines der Länder, die bemerkenswerte Fortschritte im Bereich des Wasserschutzes erzielen
Während der erweiterten Sitzung des Ausschusses für Agrar- und Wasserwirtschaftsfragen der Gesetzgebungskammer des Oliy Majlis berichteten das Ministerium für Wasserressourcen und die Aufsichtsbehörde für die Sicherheit von Wasserwirtschaftsanlagen und die Wassernutzung über ihre Fortschritte bei der Erreichung der Zielindikatoren und der Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung in diesem Sektor.
In den ersten acht Monaten wurden dank wassersparender und digitaler Technologien, Bewässerung, agrotechnischer Maßnahmen und lasergestützter Geländeglättung 9,457 Milliarden Kubikmeter Wasser eingespart. Diese Technologien wurden auf einer Fläche von 640.200 Hektar umgesetzt. Bis zum Jahresende soll die Fläche auf 660.200 Hektar anwachsen, und die Wassereinsparungen werden voraussichtlich auf 11 Milliarden Kubikmeter steigen.
Im Rahmen der Digitalisierung der Wasserwirtschaft wurden die Systeme „Wasserbilanzierung“, „Wasserkataster“, „Wasserwirtschaftsanlagen“, „Risikoanalyse“ und „Smart Water“ eingeführt. Das System umfasst nun Wasserentnahmegrenzen von 25,5 Milliarden Kubikmetern für 99.100 Wassernutzer.

Die Aufsichtsbehörde führte 4.692 Kontrollen durch und stellte 8.932 Verstöße fest. Davon betrafen 4.317 Fälle ineffiziente Wassernutzung, 858 betrafen unerlaubte Wasserentnahmen, 763 resultierten aus Verstößen gegen Vorschriften für Wasserbewirtschaftungsanlagen und 683 standen im Zusammenhang mit fehlenden Wasserzählern.
Die Teilnehmer widmeten der Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung im Wassersektor besondere Aufmerksamkeit. Es wurde hervorgehoben, dass UN-Water Usbekistan bis 2026 als eines der Länder anerkannt hat, die bemerkenswerte Fortschritte bei der Wassereinsparung erzielen.

Die Ausschussmitglieder betonten, wie wichtig es ist, ein System zur Überwachung der Fortschritte bei der Erreichung der SDGs im Wassersektor zu entwickeln, das auf klaren regionalen Indikatoren basiert. Sie hoben zudem die Notwendigkeit transparenter und genauer Berechnungen zum Wassersparen, einer vollständigen Digitalisierung der Wasserzähler, eines breiteren Einsatzes moderner Messgeräte, einer systematischen Beseitigung der Ursachen für Verstöße sowie einer Verbesserung der Wirksamkeit der Aufsicht hervor.
Muhtarama Komilova, UzA