Im Fokus: Das wissenschaftliche Erbe der islamischen Zivilisation
In Taschkent fand die vom Zentrum für Islamische Zivilisation in Usbekistan organisierte internationale Konferenz „Das wissenschaftliche Erbe der islamischen Zivilisation: Quellen, aktuelle Themen und Potenziale“ statt.
Die Konferenz brachte Vertreter staatlicher Stellen, Leiter von Hochschulen und Forschungszentren, führende Wissenschaftler und Experten, Vertreter geistlicher und pädagogischer Kreise sowie junge Fachkräfte und Studierende aus verschiedenen Ländern der Welt zusammen.
Ein Höhepunkt des Programms war die offizielle Ansprache Ihrer Majestät Raja Zarith Sofiah, der Königin von Malaysia.
Darüber hinaus umfasste die Konferenz Plenarsitzungen, thematische wissenschaftliche Vorträge, drei Sektionssitzungen, Expertentreffen und bilaterale Verhandlungen.
Die Unterzeichnung und der Austausch von Kooperationsmemorandums fanden zwischen der Universiti Teknologi Malaysia und dem Zentrum für Islamische Zivilisation in Usbekistan sowie mit mehreren der führenden wissenschaftlichen, bildungs- und Forschungseinrichtungen des Landes statt, darunter die Internationale Islamische Akademie Usbekistans, das Internationale Wissenschaftliche Forschungszentrum Imam Maturidi, das Internationale Wissenschaftliche Forschungszentrum Imam Bukhari und die Staatliche Universität für Orientalistik in Taschkent.
Darüber hinaus schlug die malaysische Seite vor, der öffentlichen gemeinnützigen Stiftung „Waqf“ der Republik Usbekistan 20.000 Exemplare des Heiligen Korans zu spenden, die vom Nasyrul-Quran-Komplex herausgegeben wurden.
Im Rahmen der Veranstaltung wird das Zentrum für Islamische Zivilisation in Usbekistan Ihrer Majestät Raja Zarith Sofiah ein gemeinsam mit der Weltgesellschaft für das Studium, die Erhaltung und die Verbreitung des kulturellen Erbes Usbekistans erstelltes Bildband aus der Reihe „Kulturelles Erbe Usbekistans in weltweiten Sammlungen“ – „Die Sammlung des Museums für Islamische Kunst in Malaysia“ – überreichen.
Während der Konferenz wurden moderne Ansätze zur Erforschung des islamischen wissenschaftlichen Erbes und die objektive Bewertung der Beiträge muslimischer Gelehrter zur Weltzivilisation diskutiert.
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N. Usmanova, Fotos von F. Abdurasulov, UzA