Gesundheitswesen: Usbekistan und Frankreich starten neue Kooperationsprojekte
Der usbekische Gesundheitsminister Eldor Adilov traf sich mit Walid Fouque, dem außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter Frankreichs in Usbekistan.
Beide Seiten würdigten nachdrücklich die Einrichtung einer Zweigstelle des Gustave-Roussy-Krebszentrums in Usbekistan und betonten, dass das Projekt umfangreiche Möglichkeiten für den Ausbau der onkologischen Versorgung im Land biete.
Die Parteien erörterten zudem Möglichkeiten für gemeinsame Projekte, um die fortschrittlichen Praktiken Frankreichs in das nationale Gesundheitssystem zu integrieren.
Schwerpunkte sind die Fortbildung usbekischer medizinischer Fachkräfte an führenden französischen Kliniken, die Einführung einer Krankenversicherung sowie die Schaffung von Mechanismen zur Deckung der Arzneimittelkosten.
Die Gespräche umfassten auch die Einrichtung moderner Traumazentren in den Erholungsgebieten Amirsoy, Aktash, Khumson und Chimgan in der Region Taschkent unter Einbeziehung französischer Unternehmen. Zudem wurden Pilotprojekte erörtert, um medizinische Einrichtungen landesweit mit modernster Diagnosetechnik auszustatten.
In diesem Zusammenhang prüften die Parteien Möglichkeiten zur Stärkung der institutionellen Zusammenarbeit mit führenden medizinischen Organisationen wie dem Gustave-Roussy-Krebszentrum und der Rothschild-Stiftung.
Die Ministerin unterbreitete mehrere Vorschläge zum Ausbau der Beziehungen zwischen medizinischen Hochschulen und Kliniken in Frankreich sowie zur Ausweitung von Austauschprogrammen für Fachärzte.
Abschließend kamen die Parteien überein, die getroffenen Vereinbarungen umzusetzen, gemeinsame Projekte zu koordinieren und den Dialog fortzusetzen.
M. Qosimova, UzA