Die OSZE und internationale Partner erörtern auf einer Konferenz in Taschkent die künftige Entwicklung Zentralasiens
In Taschkent fand eine internationale Konferenz mit dem Titel „Zentralasien: Ein neues Paradigma für die regionale Entwicklung“ statt, die von der Diplomatischen Akademie der Universität für Weltwirtschaft und Diplomatie (UWED) in Zusammenarbeit mit dem OSZE-Projektkoordinator in Usbekistan organisiert wurde.
Die Konferenz brachte Vertreter diplomatischer Akademien aus zentralasiatischen Ländern und Aserbaidschan, diplomatischer Vertretungen, des Regionalzentrums der Vereinten Nationen für präventive Diplomatie in Zentralasien (UNRCCA) in Aschgabat sowie Experten aus internationalen und akademischen Institutionen, darunter das Finnische Institut für Internationale Angelegenheiten (FIIA), zusammen.
Die Teilnehmer hoben das wachsende politische Vertrauen und die gutnachbarlichen Beziehungen in Zentralasien sowie die zunehmende Rolle der regionalen Zusammenarbeit bei der Förderung der Beziehungen in den Bereichen Wirtschaft, Verkehr, Energie und humanitäre Hilfe hervor.

Die Konferenz unterstrich zudem die Bedeutung der Aufrechterhaltung des regionalen Dialogs und des Ausbaus des Experten- und Wissenschaftsaustauschs. In diesem Zusammenhang wurden das Zentralasiatische Expertenforum (Taschkent, 2025) und das Fergana-Friedensforum als wichtige Plattformen zur Stärkung des Vertrauens und zur Förderung der praktischen Zusammenarbeit in der gesamten Region hervorgehoben.
Im Mittelpunkt der Diskussionen standen regionale Sicherheit, klimabedingte und wasserbezogene Herausforderungen, Verkehrsanbindung sowie wirtschaftliche Zusammenarbeit. Die Teilnehmer waren sich einig, dass grenzüberschreitende Herausforderungen koordinierte und langfristige regionale Antworten erfordern.
Die Konferenz endete mit der gemeinsamen Betonung, das Engagement zwischen Wissenschaft, Fachkreisen und diplomatischen Kreisen weiter zu stärken und den regionalen Dialog im Interesse von Stabilität, Vertrauen und nachhaltiger Entwicklung fortzusetzen.
Die Veranstaltung diente als weiterer Beleg für ein neues Paradigma der regionalen Entwicklung – einen Wandel von aktivem regionalem Engagement hin zu einer tieferen intellektuellen und institutionellen Integration.
UzA