Aserbaidschanische Gäste besichtigen das historische Bukhara
Präsident Shavkat Mirziyoyev und Präsident Ilham Aliyev besichtigten in Begleitung ihrer Ehepartner die weltberühmten Sehenswürdigkeiten von Bukhara, darunter das Samaniden-Mausoleum, die Festung Ark, die Ensembles Poi-Kalon und Labi-Hovuz sowie die Kukeldash-Medresse.
Die hochrangigen Gäste erhielten ausführliche Informationen über die Geschichte und die architektonischen Besonderheiten dieser einzigartigen Denkmäler sowie über deren Bedeutung für die Entwicklung von Wissenschaft, Kultur und Stadtplanung im Orient.


Die Besichtigung begann am Samaniden-Mausoleum, das von Ismail Samani als Familiengrabstätte erbaut wurde. Im Jahr 1993 wurde das Mausoleum in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.
Anschließend besichtigten die Staatschefs die Festung Ark, eine alte Zitadelle, die jahrhundertelang als politisches und administratives Zentrum Bucharas diente. Archäologische und historische Funde deuten darauf hin, dass die Festung über einen langen Zeitraum hinweg entstand und in ihrer späteren Form als Residenz der Herrscher von Bukhara diente. Heute ist die Ark nach wie vor eines der wichtigsten Symbole der Stadt und ein wesentlicher Bestandteil des historischen Zentrums von Bukhara.


Der Poi-Kalon-Komplex gilt als einer der beeindruckendsten architektonischen Komplexe Zentralasiens. Sein Hauptaugangspunkt ist das berühmte Kalon-Minarett aus dem Jahr 1127, das seit Jahrhunderten die Skyline von Bukhara prägt und zu einem Symbol der Stadt geworden ist.
Zum Ensemble gehören außerdem die Kalon-Moschee aus dem frühen 16. Jahrhundert und die Mir-i-Arab-Medresse. Dieser Komplex gilt zu Recht als eines der bedeutendsten architektonischen Juwelen des historischen Bukhara aus der Zeit der Schaybaniden.


Besonders beeindruckt waren die hochrangigen Gäste vom Labi-Hovuz-Ensemble, einem der bekanntesten öffentlichen Plätze im alten Bukhara, der um einen alten Teich herum angelegt ist.
Dazu gehören die Kukeldash-Medresse sowie die Khanqah und die Medresse von Nadir Divan-begi. Seit Jahrhunderten zieht dieser Teil der Stadt Einwohner, Reisende und Gelehrte an und hat die einzigartige Atmosphäre des mittelalterlichen Bukhara bis heute bewahrt.


Während des Besuchs wurden zudem Beispiele des Volkshandwerks, Elemente der traditionellen dekorativen Kunst sowie Besonderheiten der künstlerischen Ornamentik der Denkmäler präsentiert.
Die aserbaidschanischen Gäste erhielten einen Überblick über die lange Geschichte Bukharas als bedeutendes Zentrum der islamischen Zivilisation, der Wissenschaft, der Bildung und des Handels während der Ära der Großen Seidenstraße.

UzA