Neue Facetten der Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und Afghanistan
Der Besuch der Delegation aus der Region Andijan in Kabul hat nicht nur die kulturellen und historischen Bindungen gestärkt, sondern auch den Beginn einer neuen Phase der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und Afghanistan markiert.
Vertreter Usbekistans besuchten das Mausoleum von Babur, was die starken historischen Bindungen zwischen den beiden Nationen erneut unterstreicht.
Auf der Ausstellung mit Produkten aus Andijan wurden mehr als 150 Arten von Lebensmitteln, Baumaterialien, Haushaltsgeräten und Haushaltsartikeln präsentiert, die das Exportpotenzial der Region verdeutlichten.
Der Bürgermeister der Region Andijan, Shukhratbek Abdurakhmanov, und der Vorsitzende der Industrie- und Handelskammer Usbekistans, Davron Vakhobov, vereinbarten, das Visumantragsverfahren zu vereinfachen, den Mechanismus für gegenseitige Abrechnungen zu verbessern und den Austausch von Arzneimitteln zu etablieren. Die Themen der Bereitstellung von Baumwollsamen und des Transports von Zementprodukten wurden erörtert.
Die Zusammenarbeit im Agrarsektor erwies sich als der produktivste Aspekt des Besuchs. Bei dem Treffen mit Mawlavi Ataullah Omari, dem Minister für Landwirtschaft, Bewässerung und Viehzucht Afghanistans, wurden Entscheidungen bezüglich der Lieferung von Eiern aus Legehennenhaltung und Kleinmaschinen sowie der Ausbildung afghanischer Fachkräfte auf der Grundlage regionaler Erfahrungen getroffen. Die ausländische Seite unterstützte den Import von in Andijan hergestellten Traktoren und die Initiative zur Organisation gemeinsamer Viehzuchtbetriebe.
Die Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und Afghanistan entwickelt sich zu einer treibenden Kraft der regionalen wirtschaftlichen Integration.
Fardona Yakhshiboyeva, UzA