Internationale Anerkennung des kulturellen Erbes Usbekistans
Wie bereits berichtet, wurden im Anschluss an die 48. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees in Busan (Republik Korea) zehn herausragende architektonische Denkmäler des Taschkenter Modernismus aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf einen Schlag international anerkannt.
Dies war das Ergebnis der von Präsident Shavkat Mirziyoyev verfolgten staatlichen Politik, die auf die Erhaltung, Erforschung und Verbreitung des nationalen Kulturerbes abzielt.


Auf der UNESCO-Welterbeliste stehen: das Wohngebäude „Jemchug“, das Staatliche Museum für Geschichte Usbekistans, der Palast der Völkerfreundschaft, das Staatliche Kunstmuseum Usbekistans, das Gebäude des Staatlichen Zirkus von Taschkent, die Zentrale Ausstellungshalle der Akademie der Künste Usbekistans, der Nationale Kinopalast Usbekistans, der Chorsu-Markt, die U-Bahn-Station „Kosmonauten“ sowie der „Sun Heliocomplex“.
Diese Denkmäler stellen eine harmonische Verschmelzung modernistischer Ideen und zentralasiatischer Architekturtraditionen dar.


Gayane Umerova, Vorsitzende der Stiftung zur Förderung von Kunst und Kultur Usbekistans und Vorsitzende der Nationalen UNESCO-Kommission, betonte, dass die Aufnahme dieser Stätten in die Liste des Weltkulturerbes einen wichtigen Teil der modernen Architekturgeschichte Usbekistans wieder in den internationalen Kontext des Kulturerbes des 20. Jahrhunderts und der weltweiten Modernismus-Bewegung einordnet und zugleich eine langfristige Verantwortung mit sich bringt, diese Gebäude mit größter fachlicher Sorgfalt zu erhalten, ihre integrative Rolle im Leben der Stadt zu gewährleisten und das Wissen über sie an künftige Generationen weiterzugeben.
B. Khudoyberdiyev, UzA