Deutschland finanziert neue Projekte der finanziellen und technischen Zusammenarbeit in Usbekistan.
Die Verhandlungen über die finanzielle und technische Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und Deutschland, die vom Ministerium für Investitionen und Außenhandel in Zusammenarbeit mit dem deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung organisiert wurden, fanden im Format einer Videokonferenz statt.
An der Veranstaltung nahmen der stellvertretende Minister für Investitionen und Außenhandel Sh.Vafayev, Leiter relevanter Ministerien und Abteilungen Usbekistans sowie die Leitung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, des Bundesaußenministeriums und anderer autorisierter Stellen Deutschlands teil.
Ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung der Gespräche wurde eine Vereinbarung über vielversprechende Richtungen der weiteren bilateralen finanziellen und technischen Zusammenarbeit sowie über die umfassende Unterstützung der Bundesrepublik Deutschland bei der Umsetzung von sozialökonomischen Projekten in Usbekistan. Es wurde festgestellt, dass Usbekistan als einziges Partnerland in Zentralasien gemäß der neuen "Strategie-2030" des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung identifiziert wurde.
Die deutsche Delegation teilte mit, dass im Hinblick auf die erfolgreiche Realisierung der genannten Strategie und die Förderung der Umsetzung gemeinsamer Projekte von deutscher Seite die Entscheidung getroffen wurde, einen Sonderbeauftragten des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung an der deutschen Botschaft in Taschkent zu ernennen. Die deutsche Seite brachte ihre Unterstützung für die Vorschläge der usbekischen Seite zum Ausdruck, die darauf abzielen, neue Finanzierungsvolumina für die Umsetzung von Projekten im Bereich der beruflichen Bildung, der Kreditvergabe an kleine und mittelständische Unternehmen, der Schaffung neuer Arbeitsplätze, der Verbesserung der Pflanzenquarantäne, des Gesundheitswesens und anderer Bereiche zu verwenden.
Im Anschluss an das Gespräch einigten sich die Seiten darauf, die von der Bundesregierung für Usbekistan vorgesehenen Mittel in Höhe von 61 Millionen Euro für das Jahr 2021 bereitzustellen, davon 23,5 Millionen Euro in Form von zinsgünstigen Darlehen und 37,5 Millionen Euro in Form von Zuschüssen und technischer Hilfe für die Umsetzung von acht Projekten in den genannten Bereichen. Im Anschluss an das Treffen vereinbarten die Seiten, die nächsten bilateralen Regierungsgespräche über die finanziell-technische Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und Deutschland im Jahr 2022 abzuhalten.