Legale Migration verringert das Risiko von Menschenrechtsverletzungen
Legale Migration verringert das Risiko von Ausbeutung und Menschenrechtsverletzungen, stärkt den sozialen und rechtlichen Schutz von Arbeitsmigranten, dient den Interessen von Staaten und Arbeitgebern und trägt zu einer nachhaltigen sozioökonomischen Entwicklung bei.
Darauf wies Akademiemitglied Akmal Saidov, Direktor des Nationalen Menschenrechtszentrums der Republik Usbekistan, während des Internationalen Migrationsforums in Taschkent hin.
Das erste Internationale Migrationsforum zum sozialen und rechtlichen Schutz von Arbeitsmigranten und ihren Familien, das am 18. und 19. Mai in Taschkent stattfand, wurde von der Migrationsagentur des Ministerkabinetts der Republik Usbekistan in Zusammenarbeit mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM).
Wie Herr Saidov betonte, legt die Verfassung des Landes, die 2023 in einer neuen Fassung verabschiedet wurde, fest, dass das Leben, die Freiheit, die Ehre, die Würde und die Rechte einer Person den höchsten Stellenwert haben.

In Neuem Usbekistan werden Migration und der Schutz der Rechte von Arbeitsmigranten als untrennbar mit den Zielen der nachhaltigen Entwicklung, der Armutsbekämpfung und der Stärkung der sozialen Gerechtigkeit verbunden betrachtet. Auf dieser Grundlage hat Usbekistan in den letzten Jahren ein integriertes System zur Regulierung der Arbeitsmigration und zur Unterstützung der Bürger in allen Phasen des Migrationsprozesses eingerichtet.
Laut einem Bericht der Internationalen Organisation für Migration gibt es weltweit etwa 304 Millionen Migranten, von denen 168 Millionen Arbeitsmigranten sind. Sie leisten einen bedeutenden Beitrag zum globalen Arbeitsmarkt und zum Wirtschaftswachstum.
Derzeit sind etwa 1,2 Millionen unserer Bürger offiziell im Ausland beschäftigt. Gleichzeitig sind ihre Überweisungen ein wichtiger Faktor für die Entwicklung der Wirtschaft des Landes.
Das Erste Internationale Migrationsforum in Taschkent brachte rund 600 Teilnehmer aus mehr als 40 Ländern weltweit auf einer Plattform zusammen. Sein Hauptziel war es, die Zusammenarbeit im Bereich der Migration mit zentralasiatischen Ländern und anderen Staaten zu stärken und eine sichere, geordnete und reguläre Migration zu gewährleisten.
N. Usmanova, UzA