Ergebnisse der Umsetzung der Klimaschutzverpflichtungen vorgestellt
Eine Delegation der Republik Usbekistan unter der Leitung von Farrukh Sattarov, dem Direktor des Nationalen Zentrums für Klimawandel, nahm an der dritten Sitzung der „Facilitative Multilateral Consideration of Progress“ (FMCP3) in Bonn teil.
Die FMCP3 fand im Rahmen der 64. Sitzung der Nebenorgane der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen statt.
Im Rahmen der Veranstaltung stellte die usbekische Delegation die Ergebnisse der laufenden Arbeiten zur Erfüllung nationaler Klimaschutzverpflichtungen, zum Ausbau erneuerbarer Energiequellen, zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft gegenüber Klimarisiken vor.
In seiner Rede betonte Herr Sattarov, dass Usbekistan Transparenz als integralen Bestandteil einer wirksamen Klimapolitik betrachte und sich weiterhin zu seinen Verpflichtungen im Rahmen des „Enhanced Transparency Framework“ des Pariser Abkommens bekenne. Er wies darauf hin, dass der Klimawandel erhebliche Auswirkungen auf die zentralasiatischen Länder habe und Wasserknappheit, Bodendegradation sowie das Abschmelzen der Gletscher verschärfe.
Bei dem Treffen wurde besonderes Augenmerk auf den aktualisierten national festgelegten Beitrag (NDC) gelegt, in dessen Rahmen sich Usbekistan verpflichtet hat, die Treibhausgasemissionen pro BIP-Einheit bis 2035 um 50 Prozent gegenüber dem Niveau von 2010 zu senken.
Muhayyo Toshqorayeva, UzA