André Algermißen: „Wir bauen Brücken zwischen Deutschland und Zentralasien“
Die Beziehungen zwischen Deutschland und den Ländern Zentralasiens basieren heute auf Vertrauen und gegenseitigem Respekt, wobei Berlin nicht nur als wirtschaftlicher, sondern auch als wichtiger politischer Partner in der Region fungiert.
André Algermißen, Leiter des Zentralasien-Regionalprogramms der Konrad-Adenauer-Stiftung, gab diese Erklärung auf dem Expertenforum in Khiwa ab. Er ist überzeugt, dass die seit 1994 andauernde systematische Arbeit der Stiftung in der Region eine solide Grundlage für eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit lokalen Partnern geschaffen hat.
Heute erhält diese Zusammenarbeit einen starken neuen Impuls. Die regelmäßigen Besuche der Staatschefs und die jüngsten diplomatischen Reisen des Staatsministers für Europa im Auswärtigen Amt, Gunther Krichbaum, bestätigen, dass Deutschland Zentralasien als langfristigen vorrangigen Partner betrachtet. Laut Algermißen besteht die Aufgabe von Expertenplattformen darin, dem aktuellen politischen Dialog konkrete Inhalte zu geben: von der Einführung von Innovationen und der Umsetzung rechtsstaatlicher Prinzipien bis hin zu groß angelegten Kultur- und Bildungsaustauschen.
Der Experte bezeichnete den regionalen Zusammenhalt als wichtigste Voraussetzung für den Erfolg. In diesem Zusammenhang sieht die Stiftung ihre Aufgabe darin, verlässliche Kommunikationskanäle zwischen den Regionen zu schaffen. „Wir wollen Brücken zwischen Zentralasien und Deutschland bauen“, erklärte der Leiter des Zentralasien-Regionalprogramms der Konrad-Adenauer-Stiftung. Seiner Ansicht nach ermöglicht die Verbindung der deutschen Erfahrung mit dem intellektuellen Potenzial zentralasiatischer Fachleute eine wirksame Reaktion auf aktuelle Herausforderungen und stärkt die regionale Integration, an der Europa interessiert ist.
Zum Abschluss seiner Rede hob André Algermißen die besondere Bedeutung des Veranstaltungsortes des Forums hervor. Die Wahl des historischen Khiwa als Ort für die Diskussion über Zukunftsstrategien sei zu einem Symbol für Kontinuität und tiefes gegenseitiges kulturelles Interesse zwischen den Parteien geworden. „Es ist ein großes Privileg, unser Forum in einer so bedeutenden Stadt auszurichten“, schloss er.
UzA