200 KI-Projekte sollen bis 2027 umgesetzt werden
In Usbekistan werden bereits über 100 Projekte im Bereich der künstlichen Intelligenz umgesetzt, und ihre Zahl soll sich bis Ende 2027 verdoppeln. Dies erklärte Oleg Pekos, Erster Stellvertreter des Ministers für digitale Technologien der Republik Usbekistan, während einer Veranstaltung auf der internationalen Messe „Innoprom. Central Asia“ in Taschkent.
Ihm zufolge liegt der Schwerpunkt auf dem Gesundheitswesen. Darüber hinaus werden Technologien der künstlichen Intelligenz in den Bereichen Bildung, Verkehr und Energie, im Bankensektor sowie im Zollwesen eingeführt, schreibt „Kommersant“.
– Wir setzen keine extrem teuren Großprojekte um, sondern wählen verständliche Lösungen, indem wir mehrere verschiedene Modelle kombinieren. Die Kosten der umgesetzten Lösung betragen beispielsweise 200.000 bis 300.000 Dollar, und innerhalb eines Jahres hat sie sich zwei- bis dreimal amortisiert“, sagte Pekos.

Der stellvertretende Minister fügte hinzu, dass Usbekistan den sozialen Sektor durch die Einführung von KI aktiv weiterentwickelt und sich auf die Entwicklung des Humankapitals, die Bildung und die Verbesserung der Qualität öffentlicher Dienstleistungen konzentriert. In Partnerschaft mit den Vereinigten Arabischen Emiraten hat Usbekistan die Initiative „Five Million Uzbek AI Prompters“ ins Leben gerufen, um Personal im Bereich KI auszubilden. Bis 2030 sollen 4,75 Millionen Schüler und Studenten, 150.000 Lehrer und 100.000 Beamte geschult werden.
Im Oktober 2024 genehmigte Präsident Shavkat Mirziyoyev die Strategie zur Entwicklung von Technologien der künstlichen Intelligenz bis 2030. Dem Dokument zufolge soll Usbekistan unter den Top 50 des AI Readiness Index rangieren, und das Volumen an KI-basierten Softwareprodukten und -dienstleistungen soll auf 1,5 Milliarden US-Dollar steigen.
UzA