Usbekistan und Deutschland bauen Zusammenarbeit im Bereich der Jugendbeschäftigung aus
Der Präsident der Bundesrepublik Deutschland, Frank-Walter Steinmeier, der sich auf einem offiziellen Besuch in Usbekistan befindet, besuchte das Joint Venture „Papenburg Usbekistan“ in Taschkent. Der hochrangige Gast wurde vom Außenminister der Republik Usbekistan, Bakhtiyor Saidov, sowie weiteren Amtsträgern begleitet.
Dieses Unternehmen, das auf fortschrittlichen Technologien und den deutschen Traditionen im Straßenbau basiert, führt erfolgreich Projekte zum Ausbau der Infrastruktur durch.
Heute besteht ein erheblicher Teil der bei dem Unternehmen beschäftigten Arbeiter und Fachkräfte aus jungen einheimischen Mitarbeitern. Unter der Anleitung deutscher Ingenieure haben sie fortschrittliche Methoden zum Umgang mit modernen Technologien erlernt und entwickeln sich zu Vertretern einer neuen Generation von Straßenbaufachleuten im Land.

Der Ausbau der bilateralen Partnerschaft eröffnet neue Perspektiven nicht nur in den Bereichen Industrie und Infrastruktur, sondern auch bei der Arbeitsmigration und der beruflichen Bildung.

Während des Besuchs informierte sich der deutsche Bundespräsident zudem über gezielte Projekte, die von der Migrationsbehörde in Zusammenarbeit mit deutschen Partnern umgesetzt werden. Besonderes Augenmerk galt der Beschäftigung von Jugendlichen und der Verbesserung ihrer beruflichen Qualifikationen.
Die Bundespräsidentin traf sich mit jungen Menschen, die Deutsch lernen und die für eine Tätigkeit in Deutschland erforderlichen beruflichen Fähigkeiten erwerben. Ihr Wissensdrang und ihre guten Deutschkenntnisse wurden sehr gelobt.
Ikrom Avvalboyev, Fotos: Otabek Mirsoatov, UzA