Das stetige Wirtschaftswachstum stärkt das Interesse ausländischer Staaten an einer Zusammenarbeit mit Usbekistan
Auf der Plenarsitzung des Senats des Oliy Majlis wurde festgestellt, dass die internationale Gemeinschaft die Rolle Usbekistans auf der Weltbühne sowie die Errungenschaften des Landes im sozioökonomischen Bereich anerkennt.
Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds verzeichnet Usbekistan bei hoher wirtschaftlicher Aktivität ein stetiges Wirtschaftswachstum.
– In diesem Jahr sind wir im Index der wirtschaftlichen Freiheit um 14 Plätze gestiegen und haben erstmals die Kategorie der Länder mit einer mäßig freien Wirtschaft erreicht, – sagte die Senatsvorsitzende Tanzila Narbayeva. – Auf der 59. Jahrestagung des Gouverneursrats der Asiatischen Entwicklungsbank, die in Samarkand unter Beteiligung des usbekischen Präsidenten stattfand, wurden Umfang, Ergebnisse und Perspektiven der in Usbekistan durchgeführten Reformen von den internationalen Partnern hoch geschätzt. Diese Anerkennung stärkt das Interesse ausländischer Staaten an einer Zusammenarbeit mit Usbekistan.

Als Beispiel wurde eine kürzlich abgegebene Erklärung des tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babiš angeführt, der Usbekistan besucht hatte und dabei das wachsende Interesse tschechischer Unternehmen am usbekischen Markt hervorhob.
Ähnliche Einschätzungen wurden auf dem Zweiten Asiatischen Frauenforum in Bukhara und dem Treffen der weiblichen Führungskräfte aus Zentralasien und Aserbaidschan abgegeben, an dem Vertreterinnen aus über 20 Ländern sowie renommierter internationaler Organisationen teilnahmen.
Es sei darauf hingewiesen, dass diese Veranstaltungen darauf abzielten, die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Chancen von Frauen zu erweitern. Während der Foren wurden wichtige regionale und globale Trends und Herausforderungen in der Geschlechterpolitik sowie Fragen im Zusammenhang mit der Bekämpfung des Klimawandels, der Armut, der Ungleichheit und verschiedener Formen der Diskriminierung erörtert.
Auch Fragen der wissenschaftlichen Zusammenarbeit, der gemeinsamen Forschung und der Umsetzung von Start-up-Projekten wurden unter Beteiligung von Wissenschaftlerinnen intensiv erörtert.
Als Ergebnis des Zweiten Asiatischen Frauenforums wurde die Bukhara-Deklaration verabschiedet, die eine gemeinsame Position zur Stärkung der Beteiligung von Frauen in Regierung und öffentlicher Verwaltung, zur Förderung ihres wirtschaftlichen Potenzials sowie zur Gewährleistung von sozialem Schutz und Sicherheit widerspiegelt. Als Ergebnis des Dialogs wurde ein Kommuniqué zur Ausweitung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit unter Wissenschaftlerinnen verabschiedet.
Internationale Dokumente werden zu einer wichtigen Grundlage für die Entwicklung moderner Ansätze und praktischer Mechanismen, die darauf abzielen, die Interessen von Frauen zuverlässig zu schützen und ihre sozioökonomischen, politischen, wissenschaftlichen und bildungsbezogenen Aktivitäten zu verstärken.
Norgul Abduraimova, Fotos von Nosirjon Khaydarov, UzA