Usbekistans Bemühungen zur Beseitigung von Kinderarbeit finden internationale Anerkennung
Anlässlich des Welt-Tages gegen Kinderarbeit wurde im Rahmen der 114. Internationalen Arbeitskonferenz in Genf eine Veranstaltung mit dem Titel „Rote Karte für Kinderarbeit: Von Marrakesch zum Handeln“ organisiert.
Vertreter aus 187 Ländern diskutierten Themen wie die Beseitigung von Kinderarbeit, den Schutz der Kinderrechte, die Förderung der Grundsätze menschenwürdiger Arbeit und die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit in diesem Bereich.
Die usbekische Delegation stellte während der Konferenz die Ergebnisse umfangreicher Reformen in den Bereichen Arbeit, Sozialschutz und Bildung vor.

Die internationale Gemeinschaft erkennt an, dass die fast vollständige Beseitigung der Kinderarbeit im Land auf beharrliche Regierungsmaßnahmen, ein umfassendes Sozialschutzsystem und erfolgreiche internationale Zusammenarbeit zurückzuführen ist.
In ihrer Rede betonte Tanzila Narbayeva, Vorsitzende des Senats des Oliy Majlis und Leiterin der Nationalen Kommission zur Bekämpfung des Menschenhandels und für menschenwürdige Arbeit, dass die Bekämpfung von Kinderarbeit mehr als nur gesetzliche Verbote erfordert. Nachhaltiger Fortschritt hänge davon ab, die Ursachen anzugehen und zu beseitigen.
„Die Verringerung der Armut, die Stärkung des Sozialschutzes und die Verbesserung des Zugangs zu hochwertiger Bildung und menschenwürdiger Arbeit sind für die Verhinderung von Kinderarbeit unerlässlich“, betonte Frau Narbayeva. „Dank des starken politischen Willens des Staatsoberhauptes, fortlaufender und systematischer Reformen sowie der engen Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen hat Usbekistan die Kinderarbeit nahezu beseitigt. Es sind nun wirksame und nachhaltige Maßnahmen in Kraft, um sicherzustellen, dass dieses Problem nicht wieder auftritt.“

Es wurde hervorgehoben, dass die Zusammenarbeit mit der Internationalen Arbeitsorganisation, Arbeitgebern und Gewerkschaften sowie die konsequente Umsetzung der ILO-Empfehlungen entscheidend für das Erreichen dieser Ergebnisse waren.
Die Teilnehmer der Veranstaltung wiesen darauf hin, dass heute Faktoren wie Konflikte, Migration, Klimawandel und informelle Arbeit das Risiko von Kinderarbeit erhöhen.
Sie hoben die Bedeutung der Verabschiedung des Globalen Aktionsrahmens von Marrakesch hervor und betonten die Dringlichkeit, die praktischen Anstrengungen zur Beseitigung von Kinderarbeit zu intensivieren.
Norgul Abduraimova, UzA