Usbekistan und Griechenland heben die kulturelle Zusammenarbeit auf eine neue Ebene
Während seines Arbeitsbesuchs in Griechenland führte der Kulturminister der Republik Usbekistan, Ozodbek Nazarbekov, Gespräche und Verhandlungen zur Förderung der kulturellen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern.
Das offizielle Treffen zwischen dem usbekischen Kulturminister Ozodbek Nazarbekov und der griechischen Kulturministerin Dr. Lina Mendoni fand in Athen statt. Es knüpfte an den in Samarkand begonnenen hochrangigen Dialog an. Während des Treffens prüften beide Seiten den aktuellen Stand ihrer kulturellen und humanitären Zusammenarbeit und loteten Möglichkeiten für künftiges Wachstum aus.

Das wichtigste Ergebnis des Treffens war die Unterzeichnung des Programms zur kulturellen Zusammenarbeit für den Zeitraum 2026–2028. Das Dokument wird als wichtiger rechtlicher Rahmen für den systematischen Ausbau der bilateralen kulturellen Beziehungen, den Erfahrungsaustausch und die Umsetzung gemeinsamer Projekte dienen.
Besonderes Augenmerk wurde auf die Vertiefung der Zusammenarbeit in Kultur und Kunst, die Verbesserung der Kulturzentren sowie die Stärkung der Verbindungen zu den usbekischen und griechischen Diasporagemeinschaften gelegt. Es wurde betont, dass die Diasporagemeinschaften eine Schlüsselrolle bei der Förderung der Freundschaft und des gegenseitigen Verständnisses zwischen den beiden Nationen spielen.

Es wird ein gemeinsamer Fahrplan erstellt, um die reibungslose Umsetzung des unterzeichneten Programms sicherzustellen; darin werden klare Fristen, zuständige Organisationen und konkrete Aktivitäten für jeden Kooperationsbereich festgelegt.
Während der Gespräche wurde zudem eine Initiative vorgeschlagen, regelmäßig „Tage der usbekischen Kultur“ in Griechenland und „Tage der griechischen Kultur“ in Usbekistan zu veranstalten. Das Programm umfasst Konzerte mit Volksmusik und -tänzen, Theateraufführungen, Kunstausstellungen, Filmvorführungen sowie Präsentationen traditioneller Handwerkskünste und kulinarischer Traditionen.

Darüber hinaus loteten die Parteien Möglichkeiten zur Bildung einer strategischen Partnerschaft zwischen Museen aus. Sie tauschten Ideen zur Erhaltung des historischen und kulturellen Erbes, zur Koordinierung gemeinsamer Ausstellungen und zur Verbesserung der Zusammenarbeit bei Restaurierungsmaßnahmen aus.
Besonderes Augenmerk wurde auch auf die Intensivierung der Zusammenarbeit in der Archäologie gelegt. Es wurde vereinbart, gemeinsame archäologische Expeditionen unter Beteiligung von Wissenschaftlern aus Usbekistan und Griechenland zu organisieren. Die Parteien sind überzeugt, dass diese Initiative die Erforschung der Geschichte antiker Zivilisationen fördern, die wissenschaftliche Forschung erweitern und neue archäologische Funde der weltweiten akademischen Gemeinschaft präsentieren wird.
Zudem wurde der Vorschlag unterbreitet, einen gemeinsamen Spielfilm zu produzieren, der sich mit der Geschichte von Alexander dem Großen und Roxana befasst. Es wurde hervorgehoben, dass dieses Projekt eine neue Phase der Zusammenarbeit zwischen den Filmindustrien beider Länder einläuten würde.
Die Parteien erörterten die Umsetzung gemeinsamer Projekte im Kultur- und Kreativsektor, darunter die Einrichtung von Austauschprogrammen für junge Künstler, Designer, Musiker und Darsteller sowie die Unterstützung innovativer kultureller Initiativen.
Die Parteien zeigten sich zuversichtlich, dass die Vereinbarungen und neuen Initiativen die kulturelle Zusammenarbeit stärken, die historischen und kulturellen Bindungen festigen und die Freundschaft sowie das gegenseitige Vertrauen zwischen Usbekistan und Griechenland vertiefen werden.
N. Usmanova, UzA