Staatschef begutachtet den Blechherstellungsprozess
Präsident Shavkat Mirziyoyev begutachtete den Metallwalzprozess, der vom zentralen Bedienpult des Guss- und Walzkomplexes im usbekischen Metallurgiewerk aus gesteuert wird.
In den letzten Jahren wurde besonderes Augenmerk auf die Modernisierung des Werks und die Steigerung seiner Produktionskapazität gelegt. Infolgedessen stieg der Nettogewinn des Unternehmens von 14 Millionen US-Dollar im Jahr 2017 auf 23 Millionen US-Dollar im Jahr 2025.
Der Staatschef legte während seines Besuchs in Bekabad am 29. August 2018 den Grundstein für den Guss- und Walzkomplex.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 839 Millionen US-Dollar. Dieser strategisch wichtige Komplex wurde auf einer Fläche von 18 Hektar errichtet und soll den wachsenden Bedarf des Landes an Metallprodukten decken.
Geplant ist, die Gesamtproduktion hier auf 2 Millionen Tonnen zu steigern, zusätzlich 1,04 Millionen Tonnen Blechrollen herzustellen und die Gesamtbelegschaft des Werks auf 7.000 Mitarbeiter zu erhöhen.

Im Komplex wurde unter Rückgriff auf das Fachwissen des italienischen Unternehmens Danieli die Stranggussanlage erstmals in die gesamte technologische Ausrüstung integriert und wird von einem einzigen Bedienpult aus gesteuert.
Bei der bisherigen Technologie mussten die Prozesse von vier oder fünf Bedienpulten aus gesteuert werden, die von neun Mitarbeitern bedient wurden. Dank des einheitlichen Steuerungssystems wird der Prozess nun von nur drei Spezialisten überwacht.

Der Präsident betonte die Notwendigkeit, Technologien der künstlichen Intelligenz in das einheitliche Steuerungssystem zu integrieren und die Betriebsstabilität sowie die Wirtschaftlichkeit des Komplexes zu verbessern.
Hinsichtlich der Anlagensicherheit und der Betriebsgeschwindigkeit ist der Komplex einzigartig und hat in Zentralasien keine Entsprechung. Insbesondere können seine Hauptwalzen automatisch, ohne Unterbrechung des Produktionsprozesses und ohne menschliches Eingreifen, in nur fünf bis sieben Minuten statt wie bisher in 30 bis 40 Minuten ausgetauscht werden.

Der Präsident begutachtete zudem Muster von Produkten aus Blech.

Außerdem wurden Informationen von zuständigen Beamten vorgelegt. Diese berichteten insbesondere über die Wertschöpfungskette bei der Herstellung von warmgewalztem Blech sowie über Produkte, deren Produktion im Inland empfohlen wird.

Zudem wurden praktische Maßnahmen erläutert, um den Umlauf von Bewehrungsstahlprodukten in der Bauindustrie zu regulieren, die Überwachung der Verwendung von gewalztem Eisenmetall auf Baustellen zu verstärken und Erdbebenrisiken zu verringern.
UzA