Positive Entwicklungen im Ferghanatal belegen Annäherungstrend in Zentralasien
Am 31. März dieses Jahres fand in Fergana im Rahmen des Zentralasien–Aserbaidschan-Freundschaftsforums eine internationale wissenschaftliche Konferenz zum Thema „Die Stele der Freundschaft – ein Symbol für gute Nachbarschaft, Vertrauen und strategische Partnerschaft zwischen brüderlichen Ländern“ statt.
An der vom Ausschuss für interethnische Beziehungen und Landsleute im Ausland der Republik Usbekistan organisierten Veranstaltung nahmen Wissenschaftler und Experten, Parlamentsabgeordnete, Regierungsvertreter, Leiter von Ministerien und Behörden sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen aus den zentralasiatischen Staaten und Aserbaidschan teil.
In ihrem Vortrag hob die führende wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für strategische und regionale Studien beim Präsidenten der Republik Usbekistan (ISRS), Shakhlo Khamrakhodjaeva, die positiven Veränderungen hervor, die sich in den vergangenen Jahren im Ferghanatal vollzogen haben. Der Region gelinge es dank gemeinsamer Anstrengungen der zentralasiatischen Staaten, einen tiefgreifenden Wandel zu durchlaufen – einschließlich Fortschritten bei der Lösung einer der sensibelsten Fragen, nämlich der Grenzfragen.
Fortschritten bei der Lösung einer der sensibelsten Fragen, nämlich der Grenzfragen.
Die Expertin betonte, dass die Unterzeichnung der Chudschand-Deklaration über ewige Freundschaft sowie des Abkommens über das Dreiländereck der Staatsgrenzen diese Entwicklungen eindrucksvoll bestätigten und den Beginn einer neuen politischen Phase markierten, die auf Dialog, gegenseitigem Respekt und dem Bestreben beruhe, die Kräfte für eine gemeinsame Zukunft zu bündeln.
Nach ihren Worten stellte das Ferghana-Friedensforum, das im Oktober vergangenen Jahres auf Initiative des Präsidenten von Usbekistan, Shavkat Mirziyoyev, stattfand, eine praktische Fortsetzung dieses Prozesses dar. Ein wesentliches Merkmal der Veranstaltung sei ihre Inklusivität gewesen, da sie Vertreter der Zivilgesellschaft, lokaler Gemeinschaften sowie Jugend- und Frauenorganisationen zusammengeführt habe.
Die Vertreterin des ISRS wies zudem darauf hin, dass die Bedeutung dieser Plattform auch auf regionaler Ebene anerkannt worden sei. So habe das Staatsoberhaupt Usbekistans im Rahmen der siebten Konsultativtagung der Staatschefs Zentralasiens die Initiative vorgeschlagen, dieses Format in ein regelmäßiges internationales Forum zu überführen – ein Vorschlag, der breite Unterstützung in der Region gefunden habe.
Abschließend zeigte sich Shakhlo Khamrakhodjaeva überzeugt, dass die Entwicklung des Ferghanatals zu einem Raum des Friedens und der nachhaltigen Entwicklung die Wirksamkeit der regionalen Zusammenarbeit eindrucksvoll belege. Die weitere Stärkung des gegenseitigen Vertrauens, der Ausbau wirtschaftlicher Beziehungen sowie die Umsetzung gemeinsamer strategischer Initiativen würden zur Sicherung von Stabilität und Wohlstand nicht nur in Zentralasien, sondern auch im gesamten interregionalen Raum beitragen.
UzA