Maßnahmen zur Umgestaltung des Luftverteidigungs- und Militärluftfahrtsystems geprüft
Präsident Shavkat Mirziyoyev nahm eine Präsentation zu Verteidigungsfragen zur Kenntnis.
In den letzten Jahren ist das Verteidigungssystem des Landes unter der Führung des Oberbefehlshabers der Streitkräfte in eine neue Entwicklungsphase eingetreten. Insbesondere die Luftverteidigungskräfte und die Luftwaffe durchlaufen derzeit Reformen, um den Schutz des Luftraums des Landes zu stärken und die Sicherheit seiner Grenzen zu gewährleisten.
Im Zuge der Reformen werden die Truppen mit moderner Luftfahrttechnik, Luftabwehrsystemen und unbemannten Luftfahrzeugen ausgerüstet. Der Umfang der praktischen Flugausbildung hat sich vervielfacht, während sich die Einsatzbereitschaft der Luftfahrtverbände weiter verbessert.
Während der Präsentation wurde besonderes Augenmerk auf die Ausbildung patriotischer, hochqualifizierter nationaler Fachkräfte mit modernem Wissen und Fähigkeiten gelegt.
Auf Initiative des Präsidenten wurden die Ausbildungs- und Schulungseinrichtungen des Instituts für Militärluftfahrt der Universität für Militärsicherheit und Verteidigung in Karschi an internationale Bildungsstandards angepasst.
Das Institut ist mit modernen Trainingssimulatoren sowie Modellierungs- und Simulationssystemen ausgestattet. Der Unterricht, der Theorie und Praxis verbindet, bietet den Kadetten die Möglichkeit, ein tiefgreifendes Verständnis der Luftfahrt zu erlangen. Im Rahmen der Mentor-Schüler-Tradition festigen die Kadetten ihre praktischen Fähigkeiten auf dem Flugplatz Khanabad mit Unterstützung erfahrener Spezialisten.
In der Präsentation wurden vorgeschlagene Maßnahmen zur Einführung eines völlig neuen Systems zum Schutz der Luftgrenzen sowie zur Umstrukturierung der Luftwaffeneinheiten im Einklang mit modernen Anforderungen erörtert.
Diese Maßnahmen werden die Kampf- und Einsatzfähigkeiten der Luftwaffe weiter verbessern, die Reaktionsfähigkeit und Mobilität der Militäreinheiten stärken und ihre Fähigkeit verbessern, auf moderne Bedrohungen zu reagieren.
Ebenfalls erörtert wurde der Ausbau der Zusammenarbeit mit der Türkei im Bereich der Militärmedizin. Während des Besuchs des Präsidenten in der Türkei im Januar wurde von den Regierungen beider Länder ein Abkommen über Ausbildung und Zusammenarbeit in der Militärmedizin unterzeichnet.
Es wurden Informationen zu den im Rahmen des Abkommens zur Umsetzung vorgeschlagenen Maßnahmen vorgelegt. Dazu gehören die Ausbildung von Fachkräften in den Bereichen Allgemeinmedizin, Zahnmedizin, Pharmazie und Präventivmedizin sowie die berufliche und höhere Ausbildung im Pflegebereich, Master- und Doktorandenprogramme sowie die Umschulung und berufliche Weiterentwicklung des militärischen medizinischen Personals.
Zu den Plänen gehören auch der Ausbau der Zusammenarbeit in der medizinischen Forschung, die Organisation von Seminaren, Kongressen und Symposien, die Förderung des Austauschs zwischen Lehrkräften, Beratern, Forschern und Studierenden, die Durchführung gemeinsamer Übungen, die gemeinsame Patientenversorgung sowie die Zusammenarbeit bei der Einrichtung medizinischer Einrichtungen.
In der Präsentation wurden zudem Vorschläge zur Digitalisierung der Registrierung von Wehrpflichtigen durch Verteidigungsbehörden sowie der Tätigkeiten von medizinischen und Einberufungskommissionen erörtert. Es wurde betont, wie wichtig es ist, die Transparenz und Effizienz dieser Prozesse zu verbessern und gleichzeitig den Komfort für die Bürger zu erhöhen.
Darüber hinaus wurden Vorschläge zur schrittweisen Einführung von Gehaltserhöhungen für zivile Mitarbeiter von Verteidigungsbehörden sowie zur Anhebung der monatlichen Mietzuschüsse für Militärangehörige in Taschkent und Samarkand vorgelegt.
Der Präsident skizzierte vorrangige Aufgaben zur Verbesserung der Kampfbereitschaft und Ausbildung der Truppen sowie zur Einführung bewährter Verfahren in das militärische Kommando- und Bildungssystem.
Die zuständigen Beamten wurden angewiesen, die Reformen im militärischen Bildungssystem fortzusetzen, militärisches Personal beruflich auszubilden, es auf die Zulassung zu Hochschulen vorzubereiten und die dafür notwendigen Voraussetzungen zu schaffen.
UzA