Gemeinsame Erklärung des Interparlamentarischen Kooperationsforums Zentralasien–Europäische Union verabschiedet
Das erste Interparlamentarische Kooperationsforum Zentralasien–Europäische Union ist zu Ende gegangen und markiert einen weiteren bedeutenden Schritt hin zu einer stetigen Stärkung der parlamentarischen Diplomatie und zum Ausbau der praktischen Zusammenarbeit.
Auf dem Forum betonte der Erste Stellvertretende Vorsitzende des Senats von Usbekistan, Sodiq Safoyev, dass dieses Format eine wichtige Plattform für die Stärkung des interparlamentarischen Dialogs, den Aufbau von Vertrauen und den Ausbau der praktischen Zusammenarbeit sei.

Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Christel Schaldemose, erklärte, dass die Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Union und Zentralasien umfassend sei und darauf abziele, durch multilaterales Engagement, Freihandel und Demokratie Stabilität und Wohlstand in den Regionen zu gewährleisten.
Die Vorsitzende der Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen zu Zentralasien und der Mongolei, die Europaabgeordnete Giuseppina Princi, hob die Bedeutung der Stärkung des interparlamentarischen Dialogs und der Ausweitung der Zusammenarbeit hervor, um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern und die Rechtsstaatlichkeit zu wahren.

Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die Entwicklung des politischen Dialogs, die Stärkung der Rolle der parlamentarischen Diplomatie und die Festigung der institutionellen Grundlagen der Zusammenarbeit.

Während der Forumssitzungen wurden die aktuelle Lage und die Zukunftsaussichten des politischen Dialogs zwischen Zentralasien und der Europäischen Union beleuchtet. Themen wie wirtschaftliche Vernetzung, nachhaltiges Wachstum und grüne Transformation wurden erörtert. Besondere Aufmerksamkeit galt der Stärkung der Rechtsstaatlichkeit, der Förderung der digitalen Transformation und der Förderung einer inklusiven Regierungsführung.
Im Anschluss an das Forum wurde eine Gemeinsame Erklärung des Ersten Interparlamentarischen Kooperationsforums Zentralasien – Europäische Union verabschiedet, die auf den während der Veranstaltung erörterten Initiativen und Vereinbarungen basiert.
Norgul Abduraimova, UzA