Experten würdigen die Arbeit der IPU-Versammlung in Usbekistan
In ihrem Jahresbericht 2025 aus Genf hob die Interparlamentarische Union die 150. IPU-Versammlung in Taschkent als bedeutendes Ereignis und Maßstab für ausgefeilte parlamentarische Diplomatie hervor.
Das internationale Forum in der usbekischen Hauptstadt vom 5. bis 9. April 2025 stellte sowohl für Usbekistan als auch für die gesamte Region einen historischen Meilenstein dar.
Die erstmals in Zentralasien abgehaltene Versammlung der Interparlamentarischen Union hob den interparlamentarischen Dialog und die Zusammenarbeit auf eine neue Ebene, stärkte das internationale Ansehen Usbekistans und bekräftigte dessen Rolle als aktiver Akteur in der globalen parlamentarischen Diplomatie.
Das Dokument hebt insbesondere Usbekistans Initiativen und praktische Erfahrungen im parlamentarischen Bereich hervor und stellt sie als Vorbild für andere Staaten dar.
Ein eigener Abschnitt des Berichts ist der wegweisenden 150. IPU-Versammlung in Taschkent gewidmet. Der Bericht betont insbesondere, dass Usbekistan das Forum auf hohem Niveau organisiert und zum ersten Mal in der Geschichte Zentralasiens die Versammlung der Interparlamentarischen Union ausgerichtet hat.
Auch die Zusammensetzung der Teilnehmer der Versammlung wurde vielfach gelobt. Insbesondere lag der Anteil der weiblichen Abgeordneten bei über 37 Prozent – der höchste Wert seit 2022.
Die Taschkent-Deklaration, das wichtigste politische Dokument der Versammlung, nimmt im Bericht einen herausragenden Platz ein. Sie fordert die Parlamente nachdrücklich auf, wirksame Strategien zur Armutsbekämpfung zu verabschieden, das Wachstum einer demokratischen Wirtschaft zu fördern, die schutzbedürftige Gruppen schützt, und Institutionen zu stärken, um moderne Technologien wie künstliche Intelligenz effizient zu überwachen.
Die auf der IPU-Versammlung vorgestellten Bemühungen zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter in den Parlamenten fanden ebenfalls großes Lob.
Der Bericht bewertete zudem die Durchführung von Seminaren zu Menschenrechten in Usbekistan sowie die Verabschiedung eines Fahrplans durch den Senat des Oliy Majlis zur Abstimmung der Beschlüsse und Empfehlungen der Interparlamentarischen Union mit den nationalen Entwicklungsprioritäten positiv.
Besonders hervorgehoben wird, dass die IPU-Experten den systematischen und konsequenten Ansatz des Senats des Oliy Majlis bei der Umsetzung der Initiativen und Beschlüsse der Versammlung auf nationaler Ebene als vorbildliche Praxis für Parlamente in anderen Ländern anerkannt haben.
Norgul Abduraimova, UzA