Die teilnehmenden Staaten diskutierten auf der Ministerkonferenz in Moskau über die Entwicklung der russischen Sprache
Die erste Ministerkonferenz der Internationalen Organisation für die russische Sprache, die im Rahmen eines Abkommens zwischen den Präsidenten Russlands, Belarus, Kasachstans, Kirgisistans, Tadschikistans und Usbekistans gegründet wurde, fand in Moskau statt.
Zur Eröffnung der Konferenz wies der russische Außenminister Sergej Lawrow auf die Bedeutung der gemeinsamen Bemühungen der teilnehmenden Staaten zur Entwicklung und Stärkung der internationalen Position der russischen Sprache hin.

Auch der russische Präsident Wladimir Putin wandte sich an die Teilnehmer der Veranstaltung. In seiner Botschaft betonte er, dass die Kenntnis der russischen Sprache den Zugang zum reichen Erbe der Weltkultur und -wissenschaft eröffne und die Möglichkeiten für eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Humanitäres und anderen Bereichen erweitere. Seiner Meinung nach basiert die Zusammenarbeit in diesem Bereich auf den Prinzipien des gegenseitigen Respekts und der guten Nachbarschaft, die den Interessen der Völker der Länder dienen, die durch eine gemeinsame Geschichte und kulturelle und spirituelle Werte verbunden sind.
An der Konferenz nahmen die Leiter der Bildungs- und Außenpolitikabteilungen der Mitgliedstaaten der Organisation teil.
Im Anschluss an das Treffen wurden die Dokumente unterzeichnet, die für die Aufnahme der vollwertigen Arbeit der Organisation und die Bildung ihres Sekretariats erforderlich sind. Die Teilnehmer wählten außerdem den Generalsekretär und seinen Stellvertreter und diskutierten wichtige Bereiche für weitere Aktivitäten und Perspektiven für die Entwicklung der Organisation.
Aziza Alimova, UzA