Zentralasiatische Länder verstärken Zusammenarbeit beim Schutz der Kryosphäre
Im Rahmen des Regionalen Ökologiegipfels in Astana organisierte das UNESCO-Regionalbüro in Almaty in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Ökologie und natürliche Ressourcen sowie dem Ministerium für Wissenschaft und Hochschulbildung der Republik Kasachstan eine Sitzung mit dem Titel „Die Kryosphäre Zentralasiens: Von der wissenschaftlichen Bewertung zu gemeinsamen Maßnahmen zur Klimaanpassung“.
Die Sitzung fand im Rahmen des GEF–UNDP–UNESCO-Kryosphärenprojekts und in Zusammenarbeit mit zentralasiatischen Ländern statt.
Ein wichtiges Ergebnis der Sitzung war die Erörterung des Gemeinsamen Subregionalen Aktionsprogramms (JSAP) zur Kryosphäre – eines von den zentralasiatischen Ländern mit Unterstützung der UNESCO erarbeiteten Rahmendokuments, das darauf abzielt, die regionale Zusammenarbeit bei der Überwachung und Erforschung von Gletschern, Schneebedeckung und Permafrost zu stärken sowie die Ansätze zur Anpassung an den Klimawandel aufeinander abzustimmen.
Zum Abschluss der Sitzung gaben die für den Umweltschutz zuständigen Leiter der zuständigen Regierungsbehörden aus Kasachstan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan eine gemeinsame Erklärung zur Unterstützung der Umsetzung des JSAP ab und bekräftigten ihr Engagement für eine verstärkte regionale Zusammenarbeit.
Der JSAP bildet die Grundlage für koordinierte Maßnahmen zwischen Ländern und Partnern, definiert Kooperationsprioritäten und unterstützt die Förderung von Klimaanpassungsmaßnahmen in der Region. Die gemeinsame Erklärung eröffnet zudem Möglichkeiten zur Mobilisierung von Finanzmitteln aus verschiedenen Quellen, darunter Geber, internationale Finanzinstitutionen und der Privatsektor.
Roman Bondarchuk, UzA
Astana, Kasachstan