Eurasia Magazine: Die Strategie „Usbekistan 2030“ zeichnet sich durch die Verbindung von ehrgeizigen Zielen mit einem strukturierten, ergebnisorientierten Ansatz aus
Das Eurasia Magazine hat einen Artikel über die aktualisierte und ehrgeizige nationale Entwicklungsstrategie „Usbekistan 2030“ veröffentlicht.
Darin wird darauf hingewiesen, dass Usbekistan seine aktualisierte Strategie „Usbekistan 2030“ vorgestellt hat, was einen wichtigen Schritt auf dem Weg des Landes zu nationalen Reformen und Entwicklung darstellt. Beamte betonen, dass die Umsetzung von Reformen Verantwortung, Konsequenz, institutionelle Disziplin und öffentliche Legitimität erfordert. Die Regierung hat die Strategie nach umfassenden öffentlichen Konsultationen überarbeitet und damit sichergestellt, dass die Stimmen der Bürger in dem ergebnisorientierten politischen Rahmen berücksichtigt werden. Die Strategie entspricht internationalen Standards und ist darauf ausgerichtet, die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Damit positioniert sich Usbekistan als aktiver Teilnehmer an der globalen Entwicklungsagenda.
Ein wesentliches Merkmal der Strategie ist die Betonung einer messbaren Umsetzung. Die Behörden haben 100 Ziele festgelegt, die bis 2030 jährlich bewertet werden sollen, wobei für jedes Ziel bestimmte Institutionen, Mechanismen und Finanzierungsquellen vorgesehen sind. Dieser Ansatz schafft ein Governance-Modell, das auf Rechenschaftspflicht und Transparenz ausgerichtet ist. Internationale Organisationen und Entwicklungspartner werden zudem in der Lage sein, Fortschritte zu überwachen, auf Berichte zuzugreifen und Fachwissen beizusteuern – ein Schritt, der laut Regierungsvertretern die Transparenz weiter verbessern und externe Unterstützung anziehen wird.
Die Publikation stellt fest, dass die Strategie zudem die Förderung eines sicheren und friedliebenden Staates vorsieht, indem eine aktive Außenpolitik, regionale Zusammenarbeit, die Unterstützung von Usbeken im Ausland und eine besser gesteuerte Arbeitsmigration vorangetrieben werden. Zu den Zielen gehören die Erhöhung der Anzahl visumfreier Reiseziele für usbekische Staatsbürger, die Steigerung des Handelsvolumens mit Nachbarländern, der Ausbau der diplomatischen Vertretungen im Ausland und die Förderung des WTO-Beitritts. Weitere Ziele sind die Modernisierung der Verteidigung, die Katastrophenvorsorge sowie die Stärkung des öffentlichen Vertrauens und der interethnischen Harmonie.
Abschließend betont das Eurasia Magazine, dass sich die Strategie „Usbekistan 2030“ dadurch auszeichnet, dass sie Ehrgeiz mit einem strukturierten, ergebnisorientierten Ansatz verbindet. Anstelle von vereinzelten Initiativen verfolgt die Regierung eine koordinierte, rechenschaftspflichtige und langfristige Transformationsagenda.
G. Khonnazarov, UzA