Der Leiter von Rosatom präsentiert innovative Lösungen auf der Messe „INNOPROM. Central Asia“
Der stellvertretende Ministerpräsident der Republik Usbekistan, Jamshid Khodjayev, der stellvertretende Ministerpräsident der Republik Belarus, Viktor Karankevich, und der erste stellvertretende Ministerpräsident der Russischen Föderation, Denis Manturov, besuchten den Stand des staatlichen Konzerns Rosatom auf der 6. Internationalen Industriemesse „INNOPROM. Central Asia“ in Taschkent.
Rosatom-Chef Alexey Likhachev stellte Lösungen in den Bereichen Kernenergie und Elektromobilität vor. Zu sehen waren insbesondere ein Modell eines integrierten Kernkraftwerks auf Basis der Reaktoren RITM-200N und WWER-1000 sowie Technologien für die Elektromobilität, darunter eine Lithium-Ionen-Zelle, ein Lithium-Ionen-Batteriemodul und eine Universalbatterie.
Das Konzept des integrierten Kernkraftwerks in Usbekistan wurde im Rahmen einer Zusatzvereinbarung, die am 24. März 2026 von Rosatom, dem staatlichen Konzern, und der Uzatom-Agentur unterzeichnet wurde, für den Bau genehmigt. Das Projekt sieht den Bau eines kleinen modularen Kernkraftwerks und eines Großkraftwerks an einem einzigen Standort vor. Nach Fertigstellung wird die neue Anlagenkonfiguration bis zu 14 Prozent des Energieverbrauchs des Landes decken. Insgesamt werden während des Baus der kleinen und der großkapazitiven Blöcke etwa 13.000 Menschen gleichzeitig auf der Baustelle beschäftigt sein, und rund 2.000 Menschen werden während des Betriebs der integrierten Anlage tätig sein. Besondere Aufmerksamkeit wurde während des Rundgangs über den Stand dem Konzept der „Atomstadt“ gewidmet.
„Die Kernenergie in Usbekistan soll zu einem Motor für die Entwicklung verschiedener Sektoren werden – von Industrie und Wissenschaft bis hin zu Bildung und sozialer Infrastruktur. Die Stadt, die in der Nähe des Kraftwerks entstehen wird, wird zu einem Zentrum für die Entwicklung nicht nur der Kernenergie, sondern auch vielversprechender Bereiche wie Nuklearmedizin, Materialwissenschaften und Technologien zur Sterilisierung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, Lebensmitteln und medizinischen Hilfsmitteln. In einer solchen ‚Atomstadt‘ wird eine neue Gemeinschaft von Wissenschaftlern, Technologen und Forschern entstehen, die nicht nur in der Lage ist, fortgeschrittenes Wissen zu erwerben, sondern auch einen echten Beitrag zur Stärkung der technologischen Souveränität Usbekistans und zur Schaffung neuer Wachstumspunkte für die kommenden Jahrzehnte zu leisten“, sagte Alexey Likhachev.
Russland baut konsequent internationale Handels- und Wirtschaftsbeziehungen mit ausländischen Partnern aus, und die Umsetzung großer internationaler Energieprojekte schreitet voran. Die staatliche Korporation Rosatom ist aktiv an dieser Arbeit beteiligt.
Nasiba Ziyodullayeva, UzA