Zusammenarbeit im Bereich der Menschenrechte im Gespräch
Eine Delegation aus der Republik Kasachstan ist in Taschkent eingetroffen, um am „China-Zentralasien-Forum zur Entwicklung der Menschenrechte 2026“ teilzunehmen.
Der Direktor des Nationalen Zentrums für Menschenrechte der Republik Usbekistan, Akademiemitglied Akmal Saidov, traf sich mit den Delegierten.
Herr Saidov gratulierte den Vertretern Kasachstans zu den Ergebnissen der im Land durchgeführten umfassenden Verfassungsreformen. Insbesondere die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung, der Übergang zu einem Einkammerparlament (Kurultai) und die Stärkung der Mechanismen zum Schutz der Menschenrechte im erneuerten Grundgesetz wurden hoch geschätzt.
Der Direktor des Nationalen Zentrums wies darauf hin, dass sich die Anzahl der Menschenrechtsnormen in der Verfassung Usbekistans, die 2023 in einer neuen Fassung verabschiedet wurde, verdreifacht habe. Die Verankerung der Miranda-Regel und der Grundsätze des Habeas Corpus darin sowie die Festschreibung des verfassungsrechtlichen Status nationaler Menschenrechtsinstitutionen wurden ebenfalls hervorgehoben.
Ihm zufolge entwickelt sich die Zusammenarbeit zwischen Usbekistan und Kasachstan im Bereich der Menschenrechte stetig weiter.
Die Leiterin der kasachischen Delegation, Alua Nadirkulova, Sonderbotschafterin des Außenministeriums der Republik Kasachstan, bedankte sich für den Dialog und zeigte sich zufrieden mit der stetigen Entwicklung der Partnerschaft im rechtlichen Bereich. Sie merkte an, dass alle Themen des bevorstehenden China-Zentralasien-Forums 2026 auch für Kasachstan relevant seien.
Fragen zur Vertiefung der bilateralen und regionalen Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Menschenrechte wurden ausführlich erörtert. Insbesondere erörterten die Teilnehmer die Organisation von Foren und Schulungen zur Stärkung der Frauenrechte. Die kasachische Delegation wurde zudem zur Teilnahme am 5. Samarkand-Forum für Menschenrechte im Jahr 2026 eingeladen.
Das Treffen bestätigte erneut den gemeinsamen Wunsch Usbekistans und Kasachstans, einen einheitlichen Raum der Zusammenarbeit im Bereich der Menschenrechte in Zentralasien zu schaffen.
Nazokat Usmanova, UzA