Stärkung öffentlich-privater Partnerschaften zur Bekämpfung des Terrorismus im digitalen Raum diskutiert
Am 24. und 25. August veranstaltete die Akademie des Innenministeriums der Republik Usbekistan ein zweitägiges Seminar, dessen Schwerpunkt auf der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgungsbehörden und Technologieunternehmen zur Bekämpfung des Terrorismus im digitalen Raum lag.
Die Veranstaltung, die im Rahmen der Kooperations-Roadmap 2026–2027 zwischen Usbekistan und UNOCT stattfand, wurde mit gemeinsamer Unterstützung des Instituts für strategische und regionale Studien beim Präsidenten Usbekistans, des Staatssicherheitsdienstes und des Innenministeriums organisiert.
An dem Seminar nahmen Vertreter von Strafverfolgungsbehörden, zuständigen Ministerien und Regierungsstellen sowie Experten nationaler IKT-Unternehmen teil. Die wichtigsten Vorträge wurden von führenden Fachleuten des Zentrums der Vereinten Nationen zur Terrorismusbekämpfung und des UNOCT, des Büros des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte sowie von Delegierten von Meta gehalten.
Im Mittelpunkt der Tagesordnung stand die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen der Regierung und der Privatwirtschaft, um dem Einsatz neuer Technologien für terroristische Aktivitäten entgegenzuwirken, auf Online-Vorfälle zu reagieren und entsprechende Ermittlungen durchzuführen.

Im Verlauf der Diskussionen wurde hervorgehoben, dass destruktive Gruppen zunehmend digitale Dienste nutzen, um Internetnutzer zu radikalisieren und zu rekrutieren, Finanztransaktionen über digitale Plattformen durchzuführen und illegale Aktivitäten mithilfe verschlüsselter und dezentraler Technologien zu koordinieren.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass angesichts dieser Umstände eine enge Zusammenarbeit zwischen Regierungsbehörden und dem privaten Sektor immer wichtiger wird. Diese Partnerschaft ist entscheidend für die Einführung innovativer Technologien, die Ermöglichung eines raschen Informationsaustauschs und die Ausarbeitung wirksamer Strategien zur Minderung von Sicherheitsrisiken.
Zu den wichtigsten Bereichen der Zusammenarbeit gehören die Einrichtung ständiger Kommunikationskanäle zwischen Strafverfolgungsbehörden, Finanzinstituten, Telekommunikationsanbietern und Technologieunternehmen, die Verbesserung der Verfahren zum Datenaustausch und zum Umgang mit digitalen Beweismitteln sowie die regelmäßige Durchführung gemeinsamer Übungen.
Im Anschluss an das Seminar gaben die Experten praktische Empfehlungen zur Stärkung öffentlich-privater Partnerschaften und zur Verbesserung der technologischen Fähigkeiten der zuständigen Behörden. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, neu auftretende Herausforderungen und Bedrohungen in diesem Bereich besser bewältigen zu können.

UzA