Senat genehmigt Änderungen am usbekischen Alphabet
Während einer Plenarsitzung des Senats wurde das Gesetz „Über die Einführung von Änderungen am Gesetz der Republik Usbekistan ‚Über die Einführung des usbekischen Alphabets auf der Grundlage des lateinischen Schriftsystems‘“ erörtert.
Odiljon Mamatkarimov, Vorsitzender des Senatsausschusses für Wissenschaft, Bildung und Gesundheitswesen, erklärte, dass das Land systematische Schritte unternimmt, um die usbekische Sprache weiterzuentwickeln und ihren Status als Amtssprache zu stärken. Er wies zudem darauf hin, dass sich das internationale Ansehen der usbekischen Sprache kontinuierlich verbessert.

Gemäß den vorgeschlagenen Änderungen wird das usbekische Alphabet aus 28 Buchstaben und einem Apostroph bestehen, anstelle der derzeitigen 26 Buchstaben und Dreierbuchstabenkombinationen.
Um die Rechte und berechtigten Interessen der Bürger und Organisationen während der Übergangsphase zu wahren, dürfen Dokumente, die vor Inkrafttreten des Gesetzes im derzeitigen Alphabet ausgestellt wurden, ebenso wie die Landeswährung und Wertpapiere ohne Einschränkungen im Umlauf bleiben. Darüber hinaus dürfen bestimmte Symbole, Zeichen und Schilder von staatlichen Behörden und Organisationen weiterhin verwendet werden, bis sie physisch abgenutzt sind oder ihre vorgesehene Nutzungsdauer abläuft.

Während der Debatte stellten die Senatoren Fragen zur praktischen Umsetzung des usbekischen Alphabets unter Verwendung der lateinischen Schrift. Insbesondere fragte Senator Khusan Ermatov, ob die neuen Buchstaben technische Herausforderungen mit sich bringen könnten.
Nurillo Abdullayev, Berater des Ministers für digitale Technologien, erklärte, dass derzeit ein einheitlicher technischer Standard entwickelt werde, Informationsdatenbanken überprüft würden und Suchmechanismen verbessert würden, um die neuen Buchstaben zu unterstützen.

Das von den Senatoren verabschiedete Gesetz zielt darauf ab, das usbekische Alphabet und die Rechtschreibregeln auf der Grundlage der lateinischen Schrift zu verbessern, die Verwendung der Staatssprache zu fördern und deren Digitalisierung voranzutreiben.
N. Abduraimova, Fotos von N. Haydarov, UzA