Pharmasektor: Indiens Erfahrungen und neue Kooperationsprojekte
Im Rahmen des Arbeitsbesuchs von Abdulla Azizov, dem Direktor der Agentur für die Entwicklung der Arzneimittelindustrie, in Indien fand am Rande des Wirtschaftsforums Indien–Usbekistan ein Treffen mit der Leitung und Vertretern der ERA-Universität statt.
Die Parteien erörterten Perspektiven für eine Zusammenarbeit in den Bereichen Medizin, medizinische Ausbildung und wissenschaftliche Forschung, darunter Möglichkeiten zur Verbesserung der Qualität der Facharztausbildung und zur Umsetzung gemeinsamer Projekte. Vertreter der ERA-Universität schlugen vor, in Karakalpakstan eine Spezialklinik für die Früherkennung, Diagnose und Behandlung von Tuberkulose einzurichten. Die Parteien bekräftigten ihre Bereitschaft, die praktische Zusammenarbeit in den Bereichen Medizin und medizinische Ausbildung auszuweiten, vielversprechende gemeinsame Projekte umzusetzen und eine bilaterale Partnerschaft aufzubauen.
Abdulla Azizov nahm zudem an einem Rundtischgespräch in der usbekischen Botschaft in Indien teil. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Besuchs einer offiziellen Delegation unter der Leitung von Laziz Kudratov, Minister für Investitionen, Industrie und Handel der Republik Usbekistan, statt.

Der Runde Tisch wurde gemeinsam mit dem indischen Industrieverband (CII) organisiert. Die Teilnehmer erörterten das Investitionspotenzial Usbekistans, die laufenden Reformen im medizinischen und in der Arzneimittelindustrie des Landes, die Aussichten für die Errichtung von Hightech-Produktionsstätten mit hoher Wertschöpfung, den Technologietransfer sowie die Umsetzung gemeinsamer Investitionsprojekte.
Indische Unternehmer unterbreiteten Vorschläge zur Gründung von Joint Ventures und zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Wirtschaftskreisen beider Länder.

Beim Treffen mit dem indischen Minister für Handel und Industrie, Piyush Goyal, lag der Schwerpunkt auf dem Ausbau der Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Wirtschaft und Investitionen, der Steigerung des bilateralen Handels sowie der Entwicklung der industriellen Zusammenarbeit. Die Parteien erörterten Perspektiven für die gemeinsame Produktion von Arzneimitteln und Medizinprodukten, den Technologietransfer, die wissenschaftliche Forschung, die Einführung innovativer Entwicklungen sowie die Umsetzung von Projekten mit hoher Wertschöpfung.
Mohigul Qosimova, UzA