Neue Chancen für Umweltreformen
Die Eco Expo Central Asia 2026 dient nun als wichtige Plattform für den Ausbau der internationalen Partnerschaften Usbekistans in den Bereichen Umweltdiplomatie und nachhaltiges Wachstum.
Im Rahmen der Messe führte Aziz Abdukhakimov, Berater des Präsidenten der Republik Usbekistan für Ökologie und Vorsitzender des Nationalen Komitees für Ökologie und Klimawandel, eine Reihe von Treffen mit den Leitern führender internationaler Organisationen und Institutionen durch. Die Parteien diskutierten über den Erhalt der biologischen Vielfalt, die Anpassung an den Klimawandel, die Einführung grüner Innovationen, Umweltbildung und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung.
Bei einem Treffen mit Grethel Aguilar, Generaldirektorin der Internationalen Union für Naturschutz (IUCN), wurden Fragen des Schutzes der biologischen Vielfalt, der breiten Einführung naturbasierter Lösungen und der Entwicklung des Ökotourismus erörtert. Zudem wurden Kooperationsbereiche identifiziert, um eine aktualisierte nationale Strategie und einen Aktionsplan zur biologischen Vielfalt zu entwickeln, ein Rotes Buch für Zentralasien zu erstellen und grenzüberschreitende Schutzgebiete zu entwickeln.

Bei Gesprächen mit Vertretern der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO) wurden Themen wie grüne Industrialisierung, die Einführung umweltfreundlicher Technologien, effektives Abfallmanagement und die Modernisierung des Industriesektors erörtert. Die Parteien erörterten zudem Perspektiven für die Förderung von Klimainnovationen, die Entwicklung von Start-ups und die Umsetzung neuer Projekte zur Gewährleistung der Klimaresilienz.

Mit Vertretern der National Geographic Society wurden Fragen im Zusammenhang mit der internationalen Förderung des einzigartigen Naturerbes Usbekistans und Zentralasiens, der Durchführung gemeinsamer wissenschaftlicher Forschung sowie der Produktion von Dokumentarfilmen und digitalen Inhalten erörtert. Besondere Aufmerksamkeit galt der Initiative zur Organisation gemeinsamer Expeditionen zur Erforschung der Aralsee-Region sowie von Berg- und Wüstenökosystemen.


Bei einem Treffen mit der Leitung der Umweltbehörde Omans wurden Möglichkeiten der praktischen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Wüstenbildung, der Bewirtschaftung der Wasserressourcen, dem Erhalt der biologischen Vielfalt und der Abfallwirtschaft erörtert. Es wurde eine Initiative zur Durchführung gemeinsamer Forschungen zum Anbau dürreresistenter Pflanzen und zu Technologien zur Sandstabilisierung vorgeschlagen.
Muhayyo Toshqorayeva, UzA