Exporteure besuchen Italien
Quantität ist nicht immer gleichbedeutend mit Qualität.
Vertreter des italienischen Agrarsektors folgen diesem Grundsatz und erzielen dank eines wissenschaftlichen Ansatzes jedes Jahr hohe Erträge. Im Jahr 2025 erreichte dieser Indikator mit fast 73 Milliarden Euro einen historischen Höchststand. Aus diesem Grund wurde dieses EU-Land als Ziel für die nächste Studienreise ausgewählt.
Fast 20 einheimische Exporteure von Obst- und Gemüseprodukten nahmen an der Veranstaltung teil.
In Italien konzentriert sich die landwirtschaftliche Produktion auf 11 große Regionen. Eine davon ist die Emilia-Romagna, in der die größten Verarbeitungsgenossenschaften ansässig sind. Im Rahmen des Erfahrungsaustauschprogramms besuchten die Unternehmer Salvi, ein Unternehmen in dieser Region mit einer 150-jährigen Geschichte.
Hagel ist in diesen Gebieten häufig, daher sind die Obstplantagen mit Hagelschutznetzen und Regenschutzkonstruktionen ausgestattet. Übermäßige Niederschläge können zu Rissen in der Fruchtschale führen, was sich negativ auf den Export auswirkt.
Um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und eine rationelle Nutzung der Wasserressourcen zu gewährleisten, werden hier vorzugsweise Setzlinge verwendet, die mittels In-vitro-Verfahren gezüchtet wurden.
Die Teilnehmer der Reise machten sich auch mit der Verarbeitung von Gemüse und Obst vertraut, da hier der größte Mehrwert geschaffen wird.
Sanjar Toshpulatov, Ulugbek Tukhtayev, UzA