Durdona Boynazarova nimmt an der UNESCO-Woche für digitales Lernen in Paris teil
Da der Einsatz künstlicher Intelligenz im Bildungswesen weiter zunimmt, sind die Auswirkungen dieser Technologien auf die Arbeit von Pädagogen, die Rolle der Lehrkräfte im Lernprozess und die Bedeutung des menschlichen Faktors zu dringlichen Themen auf der internationalen Bildungsagenda geworden.
Die UNESCO-Woche für digitales Lernen unter dem Motto „Bildung im Zeitalter der KI: Fakten | Reibungspunkte | Grenzen“ fand in Paris statt.
Diese renommierte Veranstaltung brachte Pädagogen, Experten und Vertreter des Bildungswesens aus zahlreichen Ländern zusammen. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die Chancen, die KI im Bildungswesen bietet, die Herausforderungen bei der Umsetzung dieser Technologie sowie die Frage, wie Technologie effektiv im Lernprozess eingesetzt werden kann.
Zum ersten Mal in der 15-jährigen Geschichte der Veranstaltung nahmen neben Bildungsministern auch Lehrkräfte teil. Durdona Boynazarova aus Usbekistan, Englischlehrerin an der Präsidentenschule in Termez, hielt ebenfalls eine Rede auf der Veranstaltung. Sie wies darauf hin, dass mit der zunehmenden Integration von KI in den Bildungsprozess die Erfahrung und der pädagogische Ansatz der Lehrkräfte eine Schlüsselrolle spielen. Neue Technologien können die Bildungsmöglichkeiten erweitern. Gleichzeitig bleiben das eigenständige Denken der Schüler, ihre Kreativität und die Lehrer-Schüler-Beziehung unverzichtbar.
Die Teilnahme von Durdona Boynazarova in Paris war ein weiteres Beispiel für das aktive Engagement usbekischer Lehrer auf der internationalen Bildungsbühne. Während der Konferenz stellte sie die Perspektive einer Lehrerin nicht nur in Bezug auf ihre Bildungseinrichtung und Usbekistan dar, sondern auch hinsichtlich der gemeinsamen Herausforderungen, denen sich das moderne Bildungswesen gegenübersieht.
Durdona Boynazarova hat mehrere nationale und internationale Wettbewerbe gewonnen. Auch ihre Schüler erzielen bemerkenswerte Ergebnisse bei regionalen und nationalen Facholympiaden.
Foto: Jonibek Quzimurodov, UzA