Der Schutz der Informationssicherheit von Kindern hat heute höchste Priorität
Die Aufsichtsbehörde für Informatisierung und Telekommunikation organisierte in der Nationalbibliothek von Usbekistan eine Fortbildungsveranstaltung mit dem Titel „Informationssicherheit von Kindern im digitalen Zeitalter: Medienverantwortung, Cybersicherheit und ethische Standards“.
Ziel der Veranstaltung ist es, ein sicheres Informationsumfeld für Kinder zu schaffen, das den Anforderungen des Gesetzes der Republik Usbekistan „Über den Schutz von Kindern vor gesundheitsschädlichen Informationen“ entspricht.
UNICEF berichtet, dass weltweit täglich über 175.000 Kinder zum ersten Mal auf das Internet zugreifen, womit Kinder etwa ein Drittel aller Internetnutzer ausmachen.

Die digitale Welt bietet zahlreiche Möglichkeiten für Bildung, Kommunikation und persönliche Entwicklung, birgt jedoch auch das Risiko, dass Kinder verschiedenen Informationsbedrohungen ausgesetzt werden.
Asadjon Khodjayev, ein Vertreter der Aufsichtsbehörde für Informatisierung und Telekommunikation, erklärte, dass ein wirksamer Schutz von Kindern vor schädlichen Informationen eine umfassende Zusammenarbeit zwischen Medienfachleuten, Betreibern von Online-Plattformen, Medienexperten, Pädagogen und Eltern erfordert.

Während der dreitägigen Schulung werden die Teilnehmer sowohl die theoretischen als auch die praktischen Aspekte rechtlicher Maßnahmen zum Schutz von Kindern vor schädlichen Informationen erörtern. Der Kurs behandelt zudem die Kriterien zur Einstufung von Informationsangeboten nach Altersgruppen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf journalistischer Ethik, Standards für die Berichterstattung über Themen, die Kinder betreffen, Cybersicherheit, Faktenprüfung und der Analyse visueller Inhalte.
UzA