Das Usbekistan-Österreich-Wirtschaftsforum findet in Taschkent statt
Das Usbekistan-Österreich-Wirtschaftsforum fand in Taschkent statt.
An der Veranstaltung, die auf den Ausbau der gegenseitigen Handels-, Wirtschafts- und Investitionszusammenarbeit sowie die Stärkung der Beziehungen zwischen den Wirtschaftskreisen abzielte, nahmen Vertreter von Regierungsbehörden, der Wirtschaft, Finanzinstituten und großen Unternehmen beider Länder teil. Auf dem Programm standen Präsentationen zum Investitionspotenzial der Parteien sowie B2B- und B2G-Treffen.
Der stellvertretende Minister für Investitionen, Industrie und Handel der Republik Usbekistan, Shokhrukh Gulomov, betonte, dass das Forum eine wichtige Plattform sei, um die Handels-, Wirtschafts- und Investitionsbeziehungen auf eine neue Ebene zu heben.
Die Teilnahme von mehr als 100 Vertretern aus Wirtschaftskreisen an dem Forum zeige das starke Interesse der Parteien an den Perspektiven der Zusammenarbeit und ihr hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen auf diesem Weg.
In den letzten fünf Jahren hat sich das Handelsvolumen zwischen Usbekistan und Österreich verdreifacht. Heute sind mehr als 50 Unternehmen mit Kapital aus beiden Ländern tätig.
Es wurde festgestellt, dass die Zusammenarbeit mit österreichischen Unternehmen wie Lasselsberger, Doppelmayr, AME und Borealis in den Bereichen Baumaterialien, Bergtourismus, Gesundheitswesen und chemische Industrie stetig zunimmt. Finanzinstitute wie Raiffeisen und UniCredit beteiligen sich aktiv an Großprojekten, die im Land umgesetzt werden.
Im Rahmen des Besuchs von Vertretern des europäischen Staates in Usbekistan führte der Außenminister der Republik Usbekistan, Bakhtiyor Saidov, Gespräche mit der Bundesministerin für europäische und internationale Angelegenheiten der Republik Österreich, Beate Meinl-Reisinger, und dem Bundesminister für Inneres, Gerhard Karner.
Die Parteien erörterten Fragen im Zusammenhang mit der Intensivierung des politischen Dialogs, dem Ausbau der Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Wirtschaft und Investitionen sowie der Entwicklung von Beziehungen in den Bereichen Sicherheit, Migration, Bildung, Tourismus, grüne Energie sowie kulturelle und humanitäre Angelegenheiten.
Im Anschluss an die Gespräche wurden mehrere Dokumente unterzeichnet. Insbesondere wurden das Protokoll und das Zusatzprotokoll „über die Änderung des Abkommens zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerhinterziehung im Bereich der Einkommens- und Kapitalsteuern“, das Abkommen „über die Partnerschaft im Bereich Migration und Mobilität“ sowie das Abkommen „über die Befreiung von Inhabern diplomatischer Pässe von der Visumpflicht“ gebilligt.
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Dilshod Hakimov, Fotos von Farkhod Abdurasulov, UzA