67 neue Stätten in das usbekische Denkmalverzeichnis aufgenommen
Usbekistan hat die staatliche Liste der Kulturerbestätten aktualisiert und neue historische Gebäude sowie architektonische Ensembles in mehreren Regionen des Landes hinzugefügt.
Dies teilte die staatliche Denkmalschutzbehörde des Landes mit. Zuvor standen 8.370 Denkmäler unter staatlichem Schutz. Mit dem neuen Beschluss ist die Gesamtzahl der geschützten Stätten auf 8.437 gestiegen.
In der Hauptstadt wurden mehrere Gebäude aus verschiedenen historischen Epochen zu Kulturerbe Stätten erklärt. Im Bezirk Shaykhantakhur umfasst die Liste den Komplex der 1919 erbauten Republikanischen Fachkunstschule P. Benkov. Die Schule ist eines der ältesten Zentren für Kunstausbildung in Usbekistan. Im Bezirk Chilanzar wurden die berühmten „Häuser der Spezialisten“ – vierstöckige Wohngebäude, die 1932–1934 in der Beshagach-Straße 16 und 18 errichtet wurden – unter staatlichen Schutz gestellt.
Im Bezirk Yakkasaray wurden gleich zwei Objekte in der Shota-Rustaveli-Straße in die Liste aufgenommen: ein Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert und ein vierstöckiges Wohnhaus aus dem Jahr 1956. Ein weiteres Kulturerbe ist das Gebäude des Radiosenders sowie zwei 90 Meter hohe Funkmasten aus dem Jahr 1915, die sich im Bezirk Yashnabad in der Fergana-Yuli-Straße 15 befinden. Dies ist ein seltenes Beispiel für die technische Infrastruktur des frühen 20. Jahrhunderts in Zentralasien.
Gemäß dem Beschluss sind neue Kulturerbestätten nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch in anderen Regionen des Landes entstanden. Von nun an werden sie offiziell registriert und unter staatlichen Schutz gestellt.
Orash Akaboyev, UzA