Zweigstelle der Liaoning Normal University in Khiwa eröffnet
Präsident Shavkat Mirziyoyev informierte sich über die Aktivitäten der Zweigstelle der Liaoning Normal University in Usbekistan und des Konfuzius-Instituts, die in Khiwa eröffnet wurden.
Besonderes Augenmerk wird in Usbekistan auf die Entwicklung der Hochschulbildung nach internationalen Standards, den Ausbau der Zusammenarbeit mit führenden ausländischen Universitäten und die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte in modernen Fachbereichen gelegt.

Im Rahmen eines Projekts, das gemeinsam vom Ministerium für Hochschulbildung, Wissenschaft und Innovation, der nach Abu Rayhan Beruni benannten Staatlichen Universität Urgench und der chinesischen Liaoning Normal University umgesetzt wurde, ist ein neuer Bildungskomplex entstanden. Aus dem Staatshaushalt wurden 140 Milliarden UZS für dessen Bau und Ausstattung bereitgestellt. Durch das Projekt sind 120 neue Arbeitsplätze entstanden.

Der Komplex umfasst Lehrgebäude mit einer Kapazität für 560 Studierende, eine Bibliothek, eine Sporthalle, ein Kulturzentrum mit 200 Plätzen und eine Mensa mit 118 Plätzen. Das zweite vierstöckige Gebäude beherbergt Unterrichtsräume für 628 Studierende und ein Wohnheim mit 224 Betten.
Die Zulassungsquote für das Jahr 2026 ist auf 160 Studierende festgelegt. In Zukunft soll die jährliche Einschreibungszahl auf 500 Studierende steigen, und die Gesamtzahl der Studierenden wird 2.000 erreichen.

Der Unterricht wird als Vollzeit- und Fernstudium in usbekischer, chinesischer und englischer Sprache angeboten. In den Bachelor-Studiengängen werden Fachkräfte in den Bereichen Chinesische Internationale Bildung, Tourismusmanagement, Internationale Wirtschaft sowie Künstliche Intelligenz ausgebildet. Die Master-Studiengänge umfassen die Didaktik der chinesischen Sprache und Kultur, Bildungsmanagement sowie Künstliche Intelligenz und Bildungstechnologien.

Die von der Zweigstelle verliehenen Abschlüsse werden in Usbekistan direkt anerkannt. Begabte Absolventen erhalten die Möglichkeit, ihr Studium mit Stipendien an führenden Universitäten fortzusetzen und Praktika bei renommierten Organisationen in China zu absolvieren.
Derzeit laufen in der Region Khorezm 38 Großprojekte mit chinesischen Investoren im Wert von 2,343 Milliarden US-Dollar. Diese Projekte erfordern qualifizierte Fachkräfte mit fundierten Kenntnissen moderner Technologien und der chinesischen Sprache. Die neue Bildungseinrichtung und das Konfuzius-Institut werden dazu beitragen, Personal auszubilden, das diesen Anforderungen gerecht wird.

Der Präsident betonte, wie wichtig es sei, die Bildungsprogramme auf die Bedürfnisse der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes abzustimmen sowie alle notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, damit die Studierenden sich gründliche Kenntnisse in modernen Technologien und Fremdsprachen aneignen können.

Dem Staatsoberhaupt wurde außerdem die einheitliche nationale Tourismusplattform vorgestellt, zusammen mit neuen Möglichkeiten und Anreizen, die für Unternehmer im Tourismussektor geschaffen werden.
UzA