Usbekistan und Tadschikistan bauen ihre Zusammenarbeit in der Arzneimittelindustrie aus
Im Rahmen des usbekisch-tadschikischen Wirtschaftsforums zum Thema Arzneimittelindustrie traf sich der Direktor der Agentur für die Entwicklung der medizinischen und Arzneimittelindustrie, Abdulla Azizov, mit einer Delegation unter der Leitung von Salomuddin Yusufi, dem ersten stellvertretenden Minister für Gesundheit und Sozialschutz der Bevölkerung der Republik Tadschikistan.
An dem Forum nahmen Vertreter des Ministeriums für Gesundheit und Sozialschutz der Bevölkerung der Republik Tadschikistan, des Staatlichen Aufsichtsdienstes und dessen Regionalabteilung für die Region Sughd, des staatlichen Einheitsunternehmens „Begutachtung und Prüfung der Arzneimittelindustrie“ sowie Pharmaunternehmen aus beiden Ländern teil.

Die Teilnehmer erörterten die aktuelle Lage der Arzneimittelindustrie in Usbekistan und Tadschikistan und hoben dabei Chancen und potenzielle Bereiche für eine Zusammenarbeit hervor. Im Mittelpunkt standen die Lokalisierung der Herstellung von Arzneimitteln und medizinischer Ausrüstung, die Steigerung der Exporte sowie die Verfolgung gemeinsamer Investitionsinitiativen.

Im Rahmen des Forums machten sich die Mitglieder der tadschikischen Delegation mit den im Pharmacluster „BioPharma City“ umgesetzten Projekten, dessen modernen Produktionsanlagen, der Infrastruktur sowie den Lokalisierungsmöglichkeiten vertraut. Zudem informierten sie sich über die Aktivitäten des Logistikzentrums „Grand Pharm“. Den Gästen wurde gezeigt, wie Arzneimittelprodukte entgegengenommen, gelagert, sortiert und ausgeliefert werden.

Während der B2B-Treffen diskutierten Vertreter von Pharmaunternehmen beider Länder Vorschläge zum Eintritt in den tadschikischen Markt, zur Steigerung des gegenseitigen Handels, zum Technologieaustausch und zur Einleitung gemeinsamer Produktionsprojekte.

Für die Forumsteilnehmer fand eine Ausstellung mit in Usbekistan hergestellten Arzneimitteln und medizinischen Geräten statt.
Im Anschluss an das Forum vereinbarten die Parteien, die für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit in der Arzneimittelindustrie auszuweiten.
Mohigul Qosimova, UzA