Usbekistan und Frankreich heben ihre Bildungspartnerschaft auf eine neue Ebene
Die Delegation des Ministeriums für Vorschul- und Schulbildung der Republik Usbekistan unter der Leitung des ersten stellvertretenden Ministers Sherzod Karimov traf sich in Nizza mit dem Direktor der Internationalen Organisation der Frankophonie, Yann Librati.
Die Parteien unterzeichneten ein Kooperationsmemorandum im Bildungsbereich.
Dem Dokument zufolge wird sich die Universität der Frankophonie bis 2030 an der beruflichen Weiterbildung von 1.410 Französischlehrern in Usbekistan beteiligen. Jedes Jahr werden 300 Lehrer an internationalen Bildungsprogrammen teilnehmen.
Darüber hinaus erhalten 910 Lehrer Stipendien in Höhe von insgesamt 1,3 Millionen Euro, wodurch die Qualität des Französischunterrichts verbessert und das berufliche Niveau der Fachkräfte angehoben wird.
Die Parteien vereinbarten zudem eine Zusammenarbeit im Rahmen des Programms „Allumer les étoiles“, das darauf abzielt, die Kompetenzen der Lehrkräfte zu verbessern und Fremdsprachenspezialisten nach Usbekistan zu gewinnen.
Während der Verhandlungen wurde die Möglichkeit erörtert, eine Repräsentanz der Universität der Frankophonie am nach A. Avloni benannten Nationalen Institut für pädagogische Exzellenz einzurichten. Es ist geplant, dass die Repräsentanz als regionales Zentrum fungiert und die Kompetenzen der Französischlehrer verbessert.
Die Vereinbarungen tragen zur Stärkung der strategischen Partnerschaft zwischen Usbekistan und Frankreich im Bildungsbereich sowie zur Einbringung internationaler Erfahrungen bei, was die Qualität des Französischunterrichts verbessern wird.
Muhayyo Toshqorayeva, UzA